Das Rad der Zeit

Kann es eine imposantere Fantasy-Reihe als das Werk von Robert Jordan geben? Nein, ich denke nicht. 37 Bände im Deutschen, 13 im Englischen, das macht so schnell keiner mehr nach. Natürlich haben einige Bände so ihre Längen, da sich Jordan perfekt darauf versteht, auch jedes einzelne Detail genau auszuführen, doch trotzdem sollte man beim Lesen die Gedanken nie abschweifen lassen, denn inmitten eines solchen, wie es scheinen mag, langatmigen Satzes kommt ein kleiner Hinweis, der fünf Bände später zu einer entscheidenden Handlungsentwicklung führt. Man merkt, dass sich Robert Jordan von Anfang bis zum Ende Gedanken gemacht hat, und dass ein gewaltiges Konzept dahinter steckt. Doch nun genug der langen Vorworte, los geht’s mit der Vorstellung der einzelnen Bände.

Seit zwei Jahren lese ich nun schon an dieser wundervollen Reihe und was ist? Ich näher mich dem Ende von Band 36 und das bedeutet, dass ich in wenigen Wochen Band 37 in den Händen halte und damit den endgültigen finalen Abschlussband von Rad der Zeit! Ich vermute, danach wird mir wirklich etwas fehlen.. ich habe kaum etwas vergleichbar Gutes aus dem Fantasygenre gelesen. Robert Jordan beziehungsweise dann auch Brandon Sanderson, der die Reihe ja für den verstorbenen Jordan zu Ende bringt, gehören für mich zu den besten Autoren, die es jemals geben wird. So, Punkt Aus.

 

Es ist vollbracht. Ich habe die Reihe komplett durch… und eines weiß ich ganz sicher: Ich werde sie noch einmal lesen! Einfach nur der Hammer! Natürlich gibt es über einzelne Bände hinweg gewisse Längen – es wäre verwunderlich, wenn es bei 37 Bänden anders wäre  – aber die Gesamtstory ist einfach nur grandios, phänomenal und im Fantasygenre uneinholbar genial! Danke Robert Jordan und natürlich auch Brandon Sanderson für dieses Meisterwerk!