Monatsarchive: April 2015

Emma McLaughlin, Nicola Kraus – Liebe auf eigene Gefahr

Foto: buecher.de

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Jeder muss in irgendjemanden verliebt sein! Das ist Pflicht in der sechsten Klasse! Da Kate Hollis sich darüber noch keine Gedanken gemacht hat, nennt sie den erstbesten Namen, der ihr einfällt: Jake Sharpe. Und seitdem verbindet Kate und Jake eine einzigartige Geschichte. Sie kommen in der Schulzeit zusammen, sind das Traumpaar schlechthin und dann – von einem Tag auf den anderen – sehen sie sich 13 Jahre lang nicht. Viel hat sich seitdem geändert. Jake ist ein bekannter Rockstar geworden und auch Kate hat ihr Leben gemeistert. Er hat sie aber immer verfolgt – in seinen Liedern, die von ihr handeln. Als sie ihm bei einem zufälligen Treffen die Meinung sagen will, entwickeln sich die Dinge doch ganz anders, als sie gedacht hätte, denn Jake ist immer noch Jake und zu schnell wird ihr bewusst, dass sie ihre Gefühle noch lange nicht begraben konnte – genausowenig wie er. Doch in seinem Hotelzimmer wartet seine Verlobte und dass er vor 13 Jahren einfach verschwunden ist, kann Kate Jake nun doch nicht so einfach nachsehen.

Die Kapitel wechseln ab – eines spielt in der Gegenwart, das andere in der jeweiligen Klassenstufe, die das Kennenlernen und die Entwicklung der Beziehung zwischen Kate und Jake erzählt. Die Geschichten aus der Schulzeit sind auf jeden Fall spannender und witziger und führen dazu, dass man das Buch nun doch weiterlesen mag. Die Geschichte der Gegenwart verliert im Laufe der Seiten leider etwas an Esprit und Reiz und zu Ende des Buches quält man sich mehr, als das man das Lesen genießt. Ich beginne dann immer, die Seiten nur noch anzulesen – und das ist hier leider wieder einmal passiert.

Deswegen passable 5/10 Punkten.

Markus Heitz – Oneiros. Tödlicher Fluch

oneirosEin Airbus rast ungebremst in ein Flughafenterminal. Was ist da passiert? Vor allem als herauskommt, dass die Passagiere bereits vorher alle tot gewesen sind. Bis auf einen. Er hütet ein grausames, ja tödliches Geheimnis. Genau dasselbe wie auch Konstantin Korff, Bestatter aus Leipzig und die Wissenschaftlerin Kristin von Windau. Sie sind sogenannte Todesschläfer, das heißt, wenn sie schlafen, sterben Menschen um sie herum. Der Tod kann Todesschläfer nicht sehen, das heißt, sie sind unsterblich. Das macht ihn wütend und nur wenn sie schlafen, spürt der Tod sie und fängt an, in ihrer Nähe zu wüten. Alle drei gehen ihrem ganz eigenen Weg nach, um diesen Fluch abzuwenden bzw. in Schach zu halten.

Konstantin Korff beispielsweise hört von einem sogenannten Gevatterstein, der den Fluch überwinden soll. Von Windau führt unmenschliche Experimente durch, indem sie die Gehirne von Todesschläfern in andere Menschenköpfe einsetzt und mit deren Schlafphasen herumexperimentiert. Ein Fehler und tausende Menschenleben stehen auf dem Spiel. Korff erfährt von seinem Freund Jester vom MI6 von dem Überlebenden – dem gefährlichsten Todesschläfer überhaupt. Er macht sich auf die Suche nach ihm – und merkt, dass er selber auch in Gefahr ist.

 

Ich muss ja sagen, ich habe immer hohe Erwartungen, wenn ich etwas von Markus Heitz lese. Mit Ulldart hat er die Messlatte einfach sehr hoch gelegt. Und mit Oneiros kann er die Erwartungen leider nicht wirklich erfüllen. Die Idee ist wirklich gut, diese Todesschläfer haben etwas sehr Faszinierendes an sich, aber dennoch wirkt die Geschichte an manchen Stellen sehr oberflächlich und vorhersehbar. Dennoch definitiv eine gute Unterhaltung in typischer Heitz‘ Marnier – wenn man seinen Schreibstil mag (und das tut nach den Kritiken im Internet definitiv nicht jeder).

7/10

Trudi Canavan – Die Meisterin (#3)

Foto: de.canavansbooks.wikia.com

Foto: de.canavansbooks.wikia.com

Sonea erfährt von Akkarin, warum er sich in schwarzer Magie übt: Im Nachbarland Sachaka leben schwarze Magier, die Imardin angreifen wollen – dafür brauchen sie aber den Beweis, dass schwarze Magie von der Gilde verboten wurde, denn nur so wissen sie, dass Imardin keine mächtigen Magier mehr hat und quasi wehrlos ist. Die dafür geschickten Spione tötet Akkarin, damit keine Informationen nach Sachaka fließen können.

Die Argumentation von Akkarin leuchtet Sonea ein und nun möchte auch sie in schwarzer Magie unterrichtet werden, um ihre Heimat schützen zu können. Doch bevor sie richtig unterrichtet werden kann, erfährt die Gilde von Akkarins Geheimnis und verbannt ihn nach Sachaka. Sonea, die sich mittlerweile restlos in ihn verliebt hat, begleitet ihn.

Cery, Soneas alter Freund aus dem Hüttenviertel, ist unterdessen im Untergrund Imardins aufgestiegen und untersucht die mysteriösen Mordfälle. Während seiner Ermittlungen lernt er Savara kennen, die ebenfalls auf der Suche nach den Serienmördern ist. Richtig einschätzen kann er sie und ihre Absichten aber nicht.

Die Trilogie endet mit einem finalen Angriff der schwarzen Magier auf Kyralia. Sonea und Akkarin, die mit Dorriens Hilfe zurückkehren konnten, helfen im Kampf. Doch der Kampf fordert große Opfer..

 

Trudi Canavan schafft es, die Trilogie zu einem würdigen Ende zu bringen und bleibt auch mit diesem Band in keinster Weise hinter den Vorgängern zurück. Eine schöne, in sich geschlossene Geschichte mit gut gezeichneten und interessanten Charakteren.

9/10

 

Trudi Canavan – Die Novizin (#2)

Foto: de.canavansbooks.wikia.com

Foto: de.canavansbooks.wikia.com

Für Sonea beginnt die Ausbildung zur Magierin. Tagtäglich muss sie sich den Schikanen ihrer Mitschüler aussetzen, die sie aufgrund ihrer Vergangenheit als Straßenkind ablehnen. Auch ihr Wechsel in das nächsthöhere Semester bringt eine wirkliche Verbesserung, da ihr größer Konkurrent Regin ihr folgt und sie weiter provoziert.

Parallel dazu reist Lord Dannyl mit dem Gelehrten Tayend durch die verbündeten Länder. Offiziell als Diplomat unterwegs untersucht er inoffiziell Akkarins Vergangenheit und versucht auf diese Weise, hinter dessen Geheimnis in Bezug auf seine magischen Praktiken zu kommen.

Akkarin erfährt, dass Sonea, Rothen und der Administrator von seinem Geheimnis wissen und nimmt deswegen Sonea kurzerhand unter seine Fittiche. Das weckt jetzt auch noch den Neid der Mitschüler und Sonea hat es noch schwerer. Dorrien, Rothens Sohn, der sich in Sonea verliebt hat, kann sie überzeugen, Regin zum Duell herauszufordern und damit sämtliche Konflikte ein für allemal zu beenden. In einem formellen Duell gewinnt Sonea die Herausforderung vor den Augen der gesamten Gilde gegen Regin und kann sich so ihre Position und die Anerkennung ihrer Mitschüler und Lehrer sichern.

Im Epilog sieht Sonea, wie Akkarin einen sachakanischen Assassinen mithilfe von schwarzer Magie tötet. Er erklärt ihr, dass das immer wieder vorkommt, da diese Assassinen ihn zum Ziel haben.

Auch der zweite Teil lässt sich schnell und flüssig lesen. Die Charaktere sind interessant, lebhaft und spannend zu verfolgen. 9/10

April 2015

Bücher:

  • Ahern, Cecelia – Ein Moment fürs Leben
  • Amber, Alexandra – Wir beide und Er
  • Boyle, T.C. – Die Frauen
  • Boyle, T.C. – Wenn das Schlachten vorbei ist
  • Dübell, Richard – Allerheiligen
  • Engelmann, Gabrielle – Im Pyjama um halb vier
  • Eschbach, Andreas – Herr aller Dinge
  • Graham, Lorna – Zwei Zimmer, Küche, Geist
  • Hoffman, Jilliane – Argus
  • Krist, Martin – Drecksspiel
  • Mankell, Henning – Der Feind im Schatten
  • Moyes, Jojo – Weit weg und ganz nah
  • Moyes, Jojo – Ein Bild von dir
  • Reichenberg, Marleen – Alles andere als Liebe
  • Rudd, Matt – Rumeiern
  • Sabbag, Britta – Pandablues
  • Stevens, Amanda – Totenhauch
  • Stevens, Chevy – Blick in die Angst
  • Strobel, Aron – Das Rachespiel
  • Thompson, Jessica – Eindeutig Liebe
  • Toon, Paige – Immer wieder du
  • Zafón, Carlos Ruiz – Der Gefangene des Himmels
  • Zevin, Gabrielle – Bitterzart