Monatsarchive: Juli 2013

Stieftöchter und andere Katastrophen

Hauptcharaktere: Tessa, James und Bea

James und Bea sind geschieden. Sie haben zusammen drei Töchter, Amber, Lulu und Marry. In James Leben ist eine neue Frau aufgetaucht: Tessa. Die Geschichte beginnt aus Sicht von Bea, wie sie mit der Situation nicht klarkommt und wie sie immer öfter und mehr zum Alkohol greift. Dann geht es weiter aus Tessas Sicht, wie sie um die Anerkennung der drei Mädchen kämpft, die ihre Mutter für die Größte halten.

Tessa und James wollen heiraten, Bea versinkt immer mehr in ihrem Alkoholproblem und versucht, sich an die Rolle der Exfrau zu gewöhnen.

Foto: Amazon

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Carrie Adams beschreibt hier die Geschichte von zwei Frauen, die in ihre neuen Rollen hineinwachsen müssen und das oftmals mehr schlecht als recht bewerkstelligen, aber dennoch am Ende an ihr Ziel gelangen. James befindet sich zwischen diesen Frauen und muss sich seiner Gefühle wirklich klar werden, vor allem, als er erfährt, dass Bea nie fremdgegangen ist und warum sie ihr viertes Kind abgetrieben hat (das war der eigentliche Trennungsgrund gewesen).

Das Buch fängt sehr gut an, hat aber in der Mitte einige Längen und Momente, wo man schon überlegt, ob man das Buch nicht lieber weglegen möchte. Deswegen

5/10

Crazy Love – Eileen Janket

Hauptcharaktere: Lexi, Sergio und Adriana (Janna)

Lexi muss nach Berlin ziehen. In der neuen Klasse findet sie sofort eine neue Freundin: Janna. Ihr

Foto: eileen-janket.de

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Bruder, Sergio, ist der Mädchenschwarm der Schule. Lexi tut alles, um sich nicht in ihn zu verlieben. Und dennoch passiert genau das. Vor allem, als sie merkt, wie liebevoll er sich um seine Familie kümmert. Er verdient sein Geld mit illegalen Kämpfen, um seiner Mutter und seinen Geschwistern alles kaufen zu können, was sie brauchen.

Auch Sergio verliebt sich in Lexi und sie kommen zusammen. Bei einem seiner nächsten Kämpfe sieht Lexi zu und sie ist entsetzt, wie brutal es da zur Sache geht. Er verspricht ihr nach einem weiteren Kampf, in dem er viel einstecken muss (auch wenn er am Ende gewinnt), mit dem Kämpfen aufzuhören.

Bei Lexis Geburtstagsfeier verloben sich die beiden.

Eine schnelle, unterhaltsame Lektüre. Definitiv nicht schlecht, aber auch nicht das Beste, was ich je gelesen habe. Die Verlobung am Ende ist etwas übertrieben, da sich die beiden noch nicht wirklich lange kennen, aber nun gut 🙂

6/10

Elisa Lorello – Vorgetäuscht

Hauptcharaktere: Devin und Andi (Andrea)

 

Foto: Amazon

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Devin ist ein begnadeter Callboy, Andrea eine Professorin für Schreibprogramme.

Andrea ist auf einem Event und sieht dort das erste Mal Devin. Er begleitet fast die gesamte Kollegschaft von Andrea regelmäßig – und alle sind begeistert. Sie kommt mit ihm ins Gespräch und sie schließen einen Pakt: Er lehrt sie in Verführungskünsten und sich selbst entdecken, sie lehrt ihn Rhetorik und Schreiben.

Eine lange Zeit der Treffen und der Lehrstunden beginnt – mal ist es frustrierend, mal lustig und manchmal einfach nur gut. Andrea entdeckt sich selbst und wird immer selbstbewusster und auch Devin wird immer besser im schriftlichen und mündlichen Ausdruck. Über die Zeit entsteht eine sehr enge Beziehung zwischen den beiden, doch Devin versucht nie, sich Andi zu nähern.

Da lernt sie Sam kennen und er scheint es wirklich ernst mit ihr zu meinen. Sie möchte zu ihm ziehen und eine richtige Beziehung führen. Kurz vor ihrer Abfahrt stirbt Devins Vater und Andi geht zur Beerdigung, nachdem sie ihm gesagt hat, dass sie ihn liebt. In dieser Nacht schläft sie mit Devin. Und trotzdem zieht sie zu Sam, da sie weiß, dass er ihr wirklich gut tut.

Ein Jahr später treffen sich Devin und Andi wieder. Beide haben ihr persönliches Happy-End gefunden. Andi ist immer noch mit Sam zusammen, Devin ist kein Callboy mehr, sondern schreibt und stellt Kunst aus. So war für beide der Pakt der Weg zum Ziel: zu einem glücklichen Leben.

Man muss rückblickend wirklich sagen, dass die Lehrstunden das Beste waren. Oftmals liest man Andis Reaktionen auf Devins Anweisungen und überlegt, ob man sich das auch trauen würde oder ob man das auch so macht. Dass sie die Nacht mit Devin verbringt und dennoch zu Sam zieht, versteht man nicht hundertprozentig, da Devin sich ja auch in diesem Moment für sie entschieden hat. Aber vermutlich hat sie einfach gefühlt, dass sie beide nicht zu einer Beziehung bestimmt sind, sondern dass jeder für sich das Glück finden muss.

7/10

Book of Shadows 1 – Wicca

Hauptcharaktere: Morgan, Cal, Bree

Cal ist der Neue an der Schule und jedes Mädchen ist sofort verliebt – mehr oder weniger. Morgan, unscheinbar und alles andere als ein Aufreissertyp, bewundert ihn still und heimlich. Cal ist Anhänger von der Wicca-Bewegung und läd sofort zu einem neuen Zirkel ein.

Morgan macht auch mit und entdeckt beim ersten Treffen eine ganz neue Seite an sich. Sie erlebt die Zirkel viel intensiver als alle anderen und fängt an, sich für Wicca zu begeistern. In einem Wiccaladen kauft sie viele Bücher und wird von den Besitzern als „blood witch“ bezeichnet. Was meinen sie damit?

Auch Morgans beste Freundin Bree ist in Cal verliebt. Doch da Cal Morgan wesentlich mehr Aufmerksamkeit schenkt (er ist fasziniert von ihrer Begabung in den Zauberdingen), verbietet Bree Morgan, weiter an den Wicca-Treffen teilzunehmen. Morgan hört nicht auf sie und die lange Freundschaft zerbricht.

Als der neue Zirkel mit einem Ritual eingeweiht wird, erkennt auch Cal, dass Morgan eine Bluthexe ist und küsst sie.

Der erste Band verspricht eigentlich eine unterhaltsame und interessante Story. Morgan wird sehr eingehend beleuchtet und man lernt sie bereits auf den ersten Seiten sehr gut kennen. Cal wirkt etwas zu glatt, aber da wird bestimmt auch noch einiges passieren. Das Verhalten von Bree ist ziemlich extrem, und ob das wirklich realistisch ist, weiß ich nicht, aber vermutlich ist auch der Streit zwischen Morgan und Bree wichtig für den weiteren Handlungsstrang.

8/10

Marah Woolf – MondSilberLicht

Hauptcharaktere: Emma und Column

Es schlägt ein wie eine Bombe: Emmas Mutter stirbt. Da kein anderer Verwandter in der Nähe ist, muss Emma nach Schottland ziehen, zu ihrem Onkel. Bereits am ersten Schultag trifft sie auf ihn: Column. Er ist perfekt und Emma ist sofort hin und weg. Auch er scheint Interesse zu haben, dennoch hält er sie auf Distanz – zumindest zunächst.

Dann kommt es, wie man es von Anfang an erwartet hat: Er hält es nicht mehr aus und offenbart ihr sein Geheimnis. Er ist ein Shellycoat, ein Wassermann. Obwohl Emma zuerst wegläuft, kommen die beiden doch wenig später zusammen. Ihre Zeit des Glücks währt jedoch nur sehr kurz, denn Onkel Ethan erwischt sie und verbietet Emma den Umgang mit Column.

Wie man es bereits vermuten kann, hört Emma nicht auf ihren Onkel. Sie entscheidet sich für Column und er erzählt ihr seine ganze Geschichte. Er hat nur noch ein Jahr, dann muss er zu seinem Volk zurückkehren. Bis dahin darf sie ihm nicht beim Schwimmen während einer Vollmondnacht zusehen und sich nicht mit ihm verbinden. Darauf steht die Todesstrafe für den Menschen.

Foto: Weltbild

Foto: Weltbild

Natürlich hört Emma auch darauf nicht, und beobachtet Column. Sie ist wie verzaubert und ihrer Liebe zu ihm sicherer als je zuvor. Doch als sie erfährt, dass ihr Vater niemand anderes als Ares, König der Shellycoats, ist, und dass ihr Leben in Gefahr ist, soll sie zurück in die Staaten. In der letzten Nacht verbindet sie sich mit Column und wird prompt erwischt – von Erin, größter Konkurrent zu Column, der von Ares zumThronnachfolger benannt wurde. Jetzt ist Emma in größter Gefahr. Sie fliegt nicht zurück, sondern muss vor den Großen Rat in Avallach, der anderen Welt.

Dort erfährt sie auch von Amia, der Verlobten von Column. Der Schock sitzt tief. Die Versammlung beim Großen Rat verläuft gut – Elin wird des Verrats angeklagt. Doch er kann fliehen. Emma und Column werden nicht verklagt, dafür Ares, da er vor vielen Jahren die Verbindung mit Emmas Mutter eingegangen ist.

Zurück in der Menschenwelt können Column und Emma nur mitansehen, wie Elin Ares im Meer tötet und verschwindet. Column springt ihm hinterher und ist weg. Emma bleibt fassungslos am Ufer zurück.

Die Charaktere sind wunderbar beschrieben. Man lernt Emma und Column bereits auf diesen Seiten sehr gut kennen und man fiebert auf jeder Seite mit. Auch die Storyline um die Shellycoats ist sehr schön, vor allem, da es endlich mal etwas anderes ist als immer wieder Vampire 😉 Dieser Band war in wenigen Stunden gelesen – und gleich im Anschluss wurde der zweite Band besorgt.

9/10

Versehentlich verliebt

Hauptcharaktere: Pippa Wunsch und Tobias Glück

Weihnachten am Stuttgarter Flughafen. Es schneit und alle Flüge werden gestrichen. Schlecht für Pippa und Tobias, denn beide sitzen nun über Nacht fest.

Durch einen Zusammenstoß lernen sie sich zufällig kennen und kommen ins Gespräch. In dieser Nacht passiert einiges und beide merken eins: Man muss einen Menschen nicht jahrelang kennen, um zu wissen, dass man zueinander passt. Tobias lässt seinen Flug sausen, Pippa kehrt aus dem für sie gebuchten Hotel zurück. Sie wollen nur miteinander reden und den anderen nicht alleine lassen.

Foto: Weltbild

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Am nächsten Morgen fliegt Pippa dann nach Hause – und merkt erst da, dass sie ihre Nummer genau in das Buch geschrieben hatte, das er ihr nach einem Gespräch über dasselbe ausgeliehen hatte. Sie ist verzweifelt. Wie soll sie ihn jetzt jemals wiedersehen?

Doch Tobias ist erfinderisch. Er lässt Flyer drucken und verteilt sie. Zudem hat er in seinem Blog einen Beitrag für sie geschrieben: Er will sich mit ihr an Silvester in Paris treffen – am Eiffelturm. Sie wird da sein. Er auch?

Es war zwar eine sehr kurze Lektüre, dafür aber richtig amüsant, süß und einfach nett. So etwas liest man gerne an einem verregneten Sonntagnachmittag.

9/10

House of Night 3 – Chosen

Zoey hat es geschafft und Stevie Rae überzeugt, aus ihrem Unterschlupf herauszukommen. Sie wohnt jetzt im derzeit unbewohnten Haus von Aphrodites Eltern. Die unberechenbare Blutlust macht ihr sehr zu schaffen, doch Zoey zeigt sich immer optimistisch und redet ihr gut zu.

Heath und Zoey führen indessen ihre „imprinted“-Beziehung weiter, auch wenn Eric immer wütender wird. Zoeys Stiefvater droht, dass sich die Menschen an den Vampiren rächen werden. Damit nimmt er Bezug auf die Entführungen aus Band 2. Und die Rache wird deutlich, als Professorin Nolan tot aufgefunden wird.

Foto: Fischer Verlage

Foto: Fischer Verlage

Zoey wird immer weiter von Professor Loren umgarnt und schläft schließlich mit ihm. Erst danach kriegt sie heraus, dass Loren und Neferet unter einer Decke stecken und dass alles ein großer Plan gewesen war. Eric hat die beiden gesehen und macht sofort Schluss. Er hat erst kurz zuvor die Verwandlung zum Vampir durchgemacht und wird erst einmal das House of Night verlassen. Zoey ist wütend, verletzt und am Boden zerstört. Denn auch ihre anderen Freunde bekommen jetzt ihre Geheimnisse heraus und vertrauen ihr nicht mehr. Es sieht so aus, als wäre Zoey ganz alleine. Und das war der Plan von Neferet.

Die einzige, die derzeit zu Zoey hält, ist Aphrodite. Sie schafft es aber auch, die Freunde zu überzeugen, Stevie Rae zu helfen. Und die Heilung von dieser funktioniert. Stevie Rae ist jetzt ein „normaler“ Vampir. Aphrodite hat dafür ihre Markierung verloren. Sie ist wieder ein Mensch.

Es steht vor einer großen Eskalation zwischen Neferet und Zoey.

Auch Band 3 geht spannend weiter. Man ist gespannt, wie lange die Casts dieses Niveau halten können. Denn bei über 10 Bänden, die diese Reihe haben soll, muss es ja auch mal schlechter werden, oder?

8/10

House of Night 2 – Betrayed

Der zweite Band der House of Night-Reihe wird vor allem von zwei Handlungssträngen dominiert: Der Tod von Stevie Rae und die Beziehungen von Zoey zu verschiedenen Typen. Da wäre zum einen Heath, mit dem sie „imprinted“ ist, ich weiß nicht das deutsche Wort dafür, da ich die Reihe auf Englisch lese. Auf jeden Fall ist damit gemeint, dass die beiden miteinander verbunden sind und eine auf Blut-und-Lust-beruhende Beziehung führen. Zoey lernt zudem Professor Loren kennen, der sie sofort in seinen Bann nimmt und dem sie nicht widerstehen kann – er versucht auch alles, um sie für sich zu gewinnen. Und natürlich ist da noch Eric, der immer noch in Zoey verliebt ist, der aber irgendwie die Buhrolle in der Viererbeziehung abbekommen hat.

Mehrere Freunde von Heath verschwinden auf unerklärliche Art und Weise. Als Stevie Rae stirbt

Foto: Fischer Verlage

Foto: Fischer Verlage

und auch noch Heath entführt wird, muss Zoey etwas tun. Sie benutzt ihre Prägung auf Heath (ich nenn es einfach mal „Prägung“) und kann ihn so auch finden. Doch sie findet nicht nur ihn in der Kanalisation, sondern auch Stevie Rae, die doch nicht tot ist. Sie lebt aber auch nicht und ist auch kein normaler Vampir geworden. Sie ist eine primitivere und bösere Art von Vampir, der die Blutlust und den Drang zu Töten nicht kontrollieren kann. Zoey gibt ihre beste Freundin aber nicht auf und verspricht, ihr zu helfen.

Als sie Heath befreit hat, taucht Neferet plötzlich auf. Sie legt einen Vergessenszauber auf die beiden, doch Zoey ist mittlerweile so mächtig geworden, dass sie ihn überwinden kann. Und so merkt sie, dass Neferet doch nicht zu den Guten gehört, wie sie immer gedacht hat.

Der Tod von Stevie Rae nimmt einen wirklich mit. Sie ist eine der symphatischsten Figuren aus dieser Reihe. Dieser Handlungsstrang rund um Stevie Rae, die untoten Vampire und Neferet ist mehr als spannend. Eric tut einem ziemlich leid, und man wundert sich, warum er sich immer so von Zoey abweisen lässt. Dennoch ist der zweite Band auf jeden Fall lesenswert und macht Vorfreude auf den dritten.

8/10

 

Fiona Winter – Liebster Mitbewohner

Hauptcharaktere: Maja und Felix

Maja sitzt mit ihrem Freund am Frühstückstisch und eröffnet ihm, dass sie ihr Studium abbrechen möchte. Mit seiner Reaktion hat sie nicht gerechnet: Er macht Schluss. Maja muss ausziehen und hat nur eine Lösung – ihr bester Freund Daniel. Da ist doch letztens ein Zimmer frei geworden. Wenig später steht sie bei ihm vor der Tür, doch das Zimmer ist seit wenigen Stunden wieder vermietet. Und das an niemand anderes als an Felix, Majas Schulschwarm.

Foto: Fiona Winter HP

Foto: Fiona Winter HP

Kurzerhand stellt Maja auf stur und beansprucht das Zimmer für sich – Felix gibt aber nicht nach und so landen schließlich beide in demselben Zimmer. Ein Streit jagt den nächsten und es dauert sehr lange, bis der erste Annäherungsversuch stattfindet. Dieser wird dann auch gleich von Felix‘ Exfreundin Victoria durchkreuzt, die von dem Schlussmachen aber nie etwas mitbekommen hat.

Jetzt erfährt Maja auch erst, dass Felix aus seinem alten Leben abgehauen ist. Er will kein Arzt mehr werden, das Leben als Journalist reizt ihn viel mehr. Victoria verschwindet, doch auch die Annäherung zwischen Maja und Felix kommt zu einem abrupten Ende, als er ihr sagt, dass er keine Beziehung will. Als sie sich aber auf seinen Kumpel Benni einlässt, reagiert er mehr als eifersüchtig. Steckt da doch mehr dahinter?

Schwierig, schwierig, dieses Buch einzuschätzen. Das Lesen hat an sich schon Spaß gemacht, allerdings bleiben mir die Charaktere zu oberflächlich und Felix Verhalten ist eigentlich die ganze Zeit mehr als unlogisch. Mal will er das, mal das, mal ist er nett, dann wieder total der Arsch (sorry für die Wortwahl). Und auch Maja ist mehr als dreist, als sie einfach ihre Sachen in das Zimmer wirft und sagt „Hey, ich wohne hier. Auch wenn du Miete zahlst!“ Das würde in Wirklichkeit NIEMAND machen. Denke ich zumindest. Deswegen bleibt es bei

5/10 Punkten.

 

Kira Gembri – Verbannt zwischen Schatten und Licht

Foto: Amazon

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Hauptcharaktere: Lily und Rasmus

Lily ist nicht das, was man als wirklich geschickt bezeichnen würde. Andauernd passieren ihr Missgeschicke, andauernd verletzt sie sich – umso erstaunlicher, dass der stille und coole Rasmus ihr seine Aufmerksamkeit schenkt und sie schließlich zum ersten Date einläd. Dieses läuft katastrophal, doch Rasmus weicht nicht von ihrer Seite. Als Lily eines Abends brutal zusammengeschlagen wird und bemerkt, wie Rasmus sie zwar beobachtet, ihr aber nicht zur Hilfe eilt, ist er für sie gestorben – versucht sie sich zumindest einzureden. Was ist mit Rasmus los?

Ein wirklich schönes Buch. Kira Gembri hat eine Art zu Schreiben, die einen in den Bann zieht und nicht mehr so schnell loslässt. Außerdem hat sie mich inspiriert – auch Rasmus sammelt die ersten Sätze von Büchern – allerdings schreibt er diese an die Wand. Soweit bin ich noch nicht, die Idee ist aber klasse.

8/10