Monatsarchive: Februar 2013

26 – Die Flucht der Sklaven

Rand verfolgt in Far Madding den abtrünnigen Asha‘ man Rochaid. Während der Verfolgung wird ihm schwindelig, obwohl er nicht die Macht lenken wollte, und er sieht ein Gesicht vor seinen Augen. In einer engen Gasse lauert ihm Rochaid auf, der die Verfolgung geahnt hatte, und versucht Rand mit seinem Schwert anzugreifen. Rand kontert unbewaffnet. Währenddessen versucht ihn Kisman, ein weiterer Asha‘ man, von hinten zu töten. Beide gehörten zu den Attentäter, die Rand versucht haben umzubringen. Diese Tat wurde ihnen gleich mehrfach befohlen. Während Taim und Demandred ausdrücklich seinen Tod wollten, ist Morridin viel mehr an Rands Besitztümern interessiert, sein Tod nur Nebensache. Der Kampf in der Gasse hat die Stadtgarde alarmiert. Sowohl Kisman als auch Rand flüchten. Wenige Straßen weiter wird Kisman durch einen Dolchstich verletzt und stirbt qualvoll.

Cadsuane reist mit einigen Schwestern, drei Asha‘ man  und zwei Frauen des Meervolkes per Wegetor nach Far Madding. Harine, Herrin der Wogen, ist von dieser Reisetechnik so beeindruckt, dass sie ihre Schwester, Shalon, beauftragt, diese Technik zu erlernen. Dazu soll sie Cadsuane und die anderen ausspionieren. Diese ist aber von Cadsuane und Verin angehalten worden, ihre Schwester auszuspionieren, nur dann bliebe ihr entdecktes Verhältnis auch weiterhin geheim. Die Aes Sedai „betreut“ die Meervolk Frauen und versucht ihre Fragen so gut es geht zu beantworten. Sie erzählt, das in Far Madding ein Angreal wirkt, der zwei ineinander verschachtelte Steddings vortäuscht. Innerhalb des größeren können die Männer die Macht nicht lenken, innerhalb des kleineren inneren die Frauen auch nicht. Als die Gruppe in die Stadt einreisen will, zahlt Cadsuane dafür, dass die Behüter die Schwerter behalten dürfen. Sie werden Friedensgebunden, ein Drahtgeflecht, welches bei der Ausreise überprüft wird, verhindert, das die Waffe unkontrolliert benutzt werden kann.

Min warnt Rand erneut, dass Alivia ihn töten wird. Er selbst sagst, sie wird ihm helfen zu sterben. Er hat sich damit abgefunden, dass er sterben wird, da ihm selbst geweissagt wurde, er muss sterben, um zu leben. Er kann Alanna spüren, die in der Satdt ist. Schon nach kurzer Zeit kommen sie und Cadsuane vorbei. Er erfährt, dass seine Asha‘ man Behüter freiwillig geworden sind. Als er flucht, bekommt er von Cadsuane eine schallende Ohrfeige. Anschließend gehen Cadsuane und Min. Alanna berichtet weiter, dass eine Asha‘ man einen Weg gefunden hat, die gedämpften Schwestern zu heilen. Daraufhin haben ihm alle Schwestern, selbst die roten, die ihn entführt hatten, den Eid geschworen. Sie selber ist sehr ungehalten, als er erzählt, dass er sich mit drei Frauen verbunden hat. Verin hat den Ratsherrinnensaal verlassen. Sie hofft, das sich niemand, auch nicht ihre Schwestern, an ihren Konflikt mit dem Gesetz in Far Madding und dem anschließendem Exil erinnern kann. Sie trifft Cadsuane und bekommt erklärt, dass Cadsuane Rand etwas beibringen soll. Da sein Misstrauen gegenüber den Aes Sedai aber zu groß sei, muss sie warten, bis er ankommt. Verin macht Tee für beide, lässt eine Phiole mit unbekannten Inhalt aber unbenutzt wieder in ihrem Mantel verschwinden.

Elayne und Egwene treffen sich in Tel‘ aran‘ rhiod. Sie besuchen Emondsfeld. Aus dem Dorf ist mittlerweile eine richtige Stadt geworden. Elayne sieht an einem Fahnenmast den roten Adler von Manetheren. Sie beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen, da es in ihrem Königreich keine anderen Herrschaftsansprüche geben soll. Egwene erklärt als Amyrlin, dass sie Rand daran hindern will, dass er alle Schwestern zu seinen Dienerinnen macht. In der Burg ist das Gerücht im Umlauf, dass Elayne schwanger sei. Allgemein wird der Hauptmann Mellar verdächtigt. Ihr Sekretär Norry berichtet ihr, dass die Bankiers jetzt wesentlich zugänglicher seien, Brigitte kann ihr Heer also aufstellen. Außerdem hat er Gerüchte vernommen, Aes Sedai hätten Rand die Treue geschworen. Die Haushofmeisterin hat wiederum Spione entlarvt, mittlerweile sind es 13. Elayne lässt sie nicht auffliegen, sondern füttert sie mit Informationen, die sie weitergeben sollen. Merillile kommt von den Verhandlungen mit den Herrschern der Grenzländer zurück. Sie erzählt von knapp 200.000 Soldaten sowie zehn Aes Sedai, deren Gesinnung unbekannt ist. Sie vermutet, dass die Herrscher Elayne treffen wollen, weil ihre Freundschaft zu Rand bekannt ist. Elayne stimmt dem Treffen zu und schickt Merillile zurück.

Elayne reitet als grüne Aes Sedai zu den Lagern der Grenzländer. Lediglich Aviendha und Brigitte dürfen sie begleiten. Im Lager der Shienarer sind alle versammelt. Sie wollen von ihr wissen, wo Rand sei. Die letzte Schlacht wird vor ihren Grenzen statt finden, Rand selber hat sich aber bisher nicht blicken lassen. Elayne schafft es, dass die Heere durch Andor Richtung Süden ziehen. Aufgrund der bevorstehenden „Bedrohung“ hofft sie, dass sich die meisten Häuser unter ihrer F�hrung vereinen. Aber das Risiko des Bürgerkrieges wird noch größer dadurch. Elayne ist bei ihrer Rückkehr so müde, dass sie im Sattel einschläft. Trotzdem kommt ihr Sekretär Norry und teilt ihr mit, Das ein unbekanntes Heer von 20.000 bis 30.000 Soldaten auf die Stadt zu marschiert. Elayne weist an, sich auf eine Belagerung einzustellen. Lebensmittel sollen eingelagert werden und alle, die flüchten wollen, sind aufgerufen, rechtzeitig zu flüchten.

Tylin macht mit Suroth eine mehrtägige Reise. Sie soll das Land sehen, dass sie nun verwaltet, dazu fliegt sie mit einem To‘ Raken. Mat will diese Zeit nutzen um zu flüchten. Thom und Juilin hören von weiteren Morden, aber nur sie können den Zusammenhang zum Gholam herstellen. Die Sucher sind angewiesen, ihn mit allen Mittel zu finden. Das hat zur Folge, dass Nachts noch mehr Patrouillen auf der Straße sein werden, was die Flucht zusätzlich erschwert. Die Tage  vergehen, Tylins Rückkehr kann jederzeit erfolgen. Mittlerweile hat Thom ein Siegel gemacht, dass ihnen freies Geleit durch die Stadttore garantieren soll, Juilin hat zwei Kleider der Sul‘ damen sowie einen A‘ dam besorgt.

Mat besucht Joline in der Wanderin. Mittlerweile ist sie wieder eine selbstbewusste Aes Sedai, die sich weigert, an einem A‘ dam aus der Stadt geführt zu werden. Die Wirtin Setalle Anan schreitet ein und überredet sie, dem Plan zuzustimmen. Sie selber will auch mitkommen, ihr Mann ist schon mit der ganzen Familie nach Illian unterwegs. Joline kommt Setalles Stimme bekannt vor, aber sie kann sie nicht zuordnen. Zum Test legen sie Joline den A‘ dam an und Setalle ist die Sul‘ dame, aber die Aes Sedai bricht schmerzverzerrt zusammen. Damit ist dieser Plan gescheitert. Beim Hinausgehen trifft Mat Bayle Domon wieder, der ihn zu Egeanin Tomarath führt. Sie erzählt ihm die Wahrheit, dass die Sucher hinter ihr her sind. Gemeinsam schmieden sie einen Plan. Da Egeanin eine vom Blute ist, kann sie die Ausreise genehmigen, außerdem kennt sie Sul‘ dame, die ihr gehorchen. Im Palast erzählt er Juilin und Thom von der Begegnung. Endlich rücken diese auch mit der Wahrheit über Tanchico und das Zusammenspiel von Egeanin, Nynaeve und Elayne raus. Der männliche A‘ dam, mit dem die schwarze Ajah Rand gefangen nehmen wollte, liegt angeblich mittlerweile auf dem Meeresboden. Ob Rand von dieser Gefahr weiß, können die Beiden nicht sagen.

Mat und seine Freunde bereiten ihre Flucht vor. Beslan, Tylins Sohn, bietet sich an zur Ablenkung ein Waffenlager anzuzünden. Mat ringt ihm das Versprechen ab, dass er nicht selber an der Tat beteiligt sein darf, weil es auf Tylin zurückfallen könnte. Alle Beteiligten bereiten sich vor. Sie wollen in kleinen Gruppen agieren und sich erst zuletzt treffen, für alle gibt es Notfallpläne, falls Mat etwas zustoßen sollte.

Die Nacht der Flucht ist gekommen, Mat trifft sich im Palast mit Egeanin und Domon. Sie haben die beiden Sul‘ damen Seta und Renna dabei. Während sie die beiden Aes Sedai Teslyn und Edesina rausholen sollen, befreit Mat eine Frau des Meervolkes. Diese verspricht ihm, drei Stunden zu warten. Anschließend will sie versuchen, erst ihre Schwestern zu befreien und dann möglichst viele ihrer Landslaute, die ihm Rahad arbeiten müssen. Mat geht zurück in Tylins Gemach, um seinen Speer zu holen. Zu seiner Überraschung ist Tylin schon zurückgekehrt. Sie weiß, dass Mat sie verlassen will, ist aber nur sauer, weil er ohne Abschied gehen wollte. Sie einigen sich darauf, dass er sie gefesselt zurücklässt, so dass auf sie kein Verdacht fällt. Zum Abschied sagt Mat ihr noch, dass er sie vermissen wird. Beim Treffpunkt im Palast, wo mittlerweile alle da sein müssten, trifft er nur Tuon. Obwohl sie ihm körperlich unterlegen ist, ruft sie nicht um Hilfe, sondern greift ihn geschickt an. Mat kann sich nur verteidigen, erst als Noal, der ebenfalls in dieser Nacht aufbrechen wollte, dazukommt, kann er sie überwältigen. Er will Tuon im Stall zurücklassen. Juilin kommt mit seiner Freundin genauso wie Egeanin mit den Aes Sedai und den Sul‘ damen zum Treffpunkt. Alle erstarren, als Egeanin verkündet, dass Tuon die Tochter der neun Monde ist. Mat erinnert sich an die Prophezeiungen und sagt nur, dass Tuon seine Frau sei. Tuon lächelt, Mat beschließt, sie mitzunehmen.

Rand sucht in Far Madding weiter nach den abtrünnigen Asha‘ man. Er schnappt in den Tavernen Gesprächsfetzen auf, unter anderem das eine schwarz verfärbte Leiche gefunden worden sei. In der Stadt trifft er Verin. Er lässt durch sie Cadsuane ausrichten, dass er morgen abreisen wolle und sie gerne als Beraterin dabei hätte. Verin schlägt vor, dass er das abends mit ihr besprechen solle. Derweil sind die anderen Aes Sedai unterwegs mit Cadsuane Lan erzählt Rand, dass es ihr Ziel sei, Cadsuane näher an ihn heranzubringen. Während des Ausrittes untersucht Cadsuane die Angreale, die Nynaeve bei sich hat. Einer kann aufspüren, ob jemand Saidin oder Saidar lenkt, ein anderer trägt die Quelle selber in sich. Mit ihm kann Nynaeve selbst in Far Madding die Macht gebrauchen, wenn auch nicht viel. Sie vermutet, dass Cadsuane ebenfalls solch einen Angreal hat. Rand bekommt einen Brief. Der unbekannte Verfasser teilt ihm mit, dass er wisse, dass er der wiedergeborene Drache sei. Er teilt ihm mit, dass nun Rochaid und Kisman tot seien und wo sich Torval und Gedwyn in der Stadt aufhalten. Er solle sie töten und anschließend Far Madding sofort verlassen.

Rand weiß, dass es sich um eine Falle handelt, trotzdem will er mit Lan und Nynaeve dort hin gehen. Min soll während dessen im Gasthof mit Alivia warten. Sobald die drei verschwunden sind bricht sie zu Cadsuane auf, Alivia muss mitgehen. Rand beobachtet in der Straße die beiden abtrünnigen Asha‘ man Gedwyn und Torval. Sie beschließen, dass Nynaeve ihn und Lan mit Hilfe ihres Angreals auf ein Dach tragen soll. Als Rand und Lan in den Raum eindringen, finden sie nur zwei schwarze, aufgeblähte Leichen vor. Rand ahnt, dass das Padan Fains Werk sein muss. Tatsächlich wird es im nächsten Raum von ihm angegriffen, wärend Lan gegen Toram Riatin antreten muss. Lan kann das Duell unverletzt überstehen, Fain gelingt die Flucht. Sie hören von draußen Lärm, Lan und Rand wollen zurück über das Dach fliehen. Auf ihrem Rückzug rutschen sie auf dem Dach aus und fallen auf die Straße.

 Nynaeve fühlt Lans Sturz, will sofort mit der Macht eingreifen. Cadsuane hindert sie. Sie will ebenfalls den beiden helfen, aber im Moment kann sie nichts tun.
Rand wird in einer Zelle wach. Er weiß, dass die Ratsherrinnen mit Elaida Kontakt aufnehmen wollen und er womöglich Monate dort verbringen muss. Er ist wieder in völliger Dunkelheit in einem kleinen Raum eingesperrt.
Cadsuane hat einen Weg gefunden, wie sie Rand befreien kann. Sie dringt mit einigen Schwestern und Asha‘ man in den Ratssaal ein. Sie täuscht die Ratsherrinnen, sie könne die Macht lenken und mit Hilfe des Angreals nimmt sie der obersten Ratsherrin die Krone runter. Plötzlich tritt ein Asha‘ man vor. Während Nynaeve ihren Angreal benutzt täuscht er vor, er könne ebenfalls die Macht lenken. Dadurch werden die Ratsherrinnen so eingeschüchtert, dass sie Cadsuane Lan und Rand übergeben.

Rand reist gemeinsam mit den Aes Sedai und den Asha‘ man ab. Die Torwächter haben Anweisung, die Friedensbünde der Schwerter nicht zu überprüfen und die Namen aus den Büchern zu entfernen. Niemals waren Rand, Cadsuane und die anderen in Far Madding. Außerhalb der Stadt gräbt Rand Callandor wieder aus, dass er dort vergraben hat. Er erzählt von seinem Plan, dass er mit Hilfe der Choedan Kal, der mächtigsten Angreale der Welt, Saidin vom Makel befreien will. Das Risiko, dass dabei ein Unglück passieren kann oder gar die Welt erneut zerstört wird, nimmt er auf sich. Das Risiko, dass nach und nach Asha‘ man wahnsinnig werden und Zerstörung verbreiten, ist zu groß. Er will das Böse von Shadar Logoth nutzen, um Saidin zu reinigen. Dazu verknüpft er sich mit Nynaeve und webt eine Art Röhre in die Stadt hinein. Die anderen Aes Sedai bilden weitere Zirkel, um ihn gegen die Verlorenen, die diesen starken Machtstrom spüren werden, zu schützen. Während Nynaeve und Rand die Statuen benutzen, beobachten Menschen, wie die tatsächlichen Angreale anfangen zu leuchten. Die erste Verlorene ist Cyndane, die tatsächlich Lanfear ist. Sobald sie aber aus ihrem Wegetor heraustritt, wird sie bereits angegriffen, da Cadsuane einen Angreal hat, der anzeigt, wer wo die Macht lenkt. Die ersten Angriffe gegen Rand erfolgen, aber Cadsuane hat einen mächtigen Schild über der Lichtung, auf dem Rand und Nynaeve sitzen, gewebt. Während sie diesen aufrecht erhält, schlägt der Zirkel unter Leitung von Merise zurück. Auch Demandred, der mit einem Wegetor zum Ort des Geschehens reist, wird sofort angegriffen und muss sich zurück ziehen. Osan‘ gar, der der abtrünnige Asha‘ man Dashiva ist, ist zu feige zum Kämpfen. Er selber sieht sich als kreativer Geist, der die Trollocs und Myrddraals erschaffen hat (also der wiedergeborene Aginor), nicht als Soldat. Nur die Angst vor Morridin, der schon im Stollen verrückt vor Machthunger war, treibt ihn überhaupt zum Schauplatz. Der Zirkel um Verin trifft auf eine blonde Verlorene, die sofort angreift, ein anderer Zirkel trifft auf eine schwarzhaarige. Cyndane trifft auf eine unbekannte hellblonde Frau, die sich gegenseitig angreifen. Moghedien greift nicht ein, auch sie ist nur aus Angst vor Morridin da. Der Kampf zieht sich über Stunden hin, schließlich sind alle erschöpft. Lediglich Rand zeigt keine Spur der Erschöpfung, er kämpft weiterhin gegen den Makel an. Osan‘ gar schleicht sich heran, will Rand mit Baalsfeuer töten. Aber Elsa, in Wirklichkeit eine schwarze Schwester, entdeckt ihn und tötet ihn. Moghedien bleibt weiterhin in Verborgenem. Als die riesige schwarze Kuppel, die Rand gewoben hat, zusammenbricht, gerät sie in einen solchen Windstoß, dass sie weggeweht wird. Wie sie es übersteht ist ungewiss. Dort, wo einst Shadar Logoth war, ist jetzt ein riesiges, kreisförmiges Loch. Rand und Nynave sind ohnmächtig, aber unverletzt. Andere hatten weniger Glück, obwohl der Asha‘ man Damer geheilt hat, was er konnte. Kumira ist ebenso ungekommen wie der junge Eben. Außer Dashiva alias Osan‘ gar ist kein weiterer toter Verlorener gefunden worden. Die anderen Asha‘ man berichten, dass Saidin vom Makel befreit sei…

(Quelle: www.radderzeit.de)

10/10

25 – Die Herrschaft der Seanchaner

Elayne wacht in ihrem Schlafzimmer auf, Brigitte, Aviendha und Nynaeve sind bei ihr. Die drei erklären ihr, dass es keine versuchte Entführung war, sondern ein Mordversuch. Eine Leibwache soll nun auf Elayne aufpassen einverstanden. Der Gardist Mellar, der sie gerettet hat,  wird zum Hauptmann der Garde befördert. Gegen den Willen von Brigitte geht Elayne mit Nynaeve nach Tel‘ aran‘ rhiod. Dort erstatten sie Egwene über alle Vorkommnisse Bericht. Diese berichtet, dass es eine Aufgenommene namens Sharine Melloy gibt. Bei diesen Namen zuckt Nynaeve zusammen, sagt aber nicht warum.  Egwene berichtet ihrerseits von ihren Plänen. Alle Schwestern und auch die, die es werden wollen, müssen die drei Eide schwören.

Die schwarzen Schwestern Chesma, Asne und Elderith sind ebenfalls unentdeckt in Caemlyn. Sie wollen ihren alten Befehl ausführen und Nynaeve gefangen nehmen. Temaile kommt dazu. Sie war ebenfalls in Tel‘ aran‘ rhiod und hat gelauscht.
Mili Skane, eine hohe Schattenfreundin, der Dienerinnen Faolin sowie eine Aes Sedai namens Marillin sind, bekommt besuch von Daved Hanlon. Er berichtet, dass der Überfall auf Elayne planmäßig geklappt hat. Er ist der Gardehauptmann Mellar! Zusätzlich befindet sich noch eine schwarze Schwester im Palast.

Rand, der sich mit Hilfe der Macht verkleidet hat, und Min sind im Palast von Caemlyn. Rand möchte Nynaeve sprechen und dabei Elayne und Aviendha aus dem Weg gehen. Min allerdings hat eigene Pläne. Als sie die Haushofmeisterin treffen, verabschiedet sie sich und lässt Rand zu Nynaeve führen. Nynaeve gibt Talaan, einer jungen Frau des Meervolkes, die trotz ihres jungen Alters schon fast so stark wie Nynaeve ist, Unterricht. Dabei sehen viele Angehörige zu. Es gelingt Talaan tatsächlich, Nynaeve zwei Mal von der Macht abzuschirmen. Die Frauen des Meervolkes behandeln die Aes Sedai, die Nynaeve schließlich ist, sehr respektlos. In ihrem Zimmer wartet Rand auf sie. Er übergibt ihr die beiden Statuen, die stärksten Sa‘ Angreale, die es gibt. Er will mit ihr zu gegebener Zeit, nachdem er die abtrünnigen Asha‘ man getötet hat, Saidin vom Makel reinigen.

Min bringt Aviendha und Elayne in Nynaeves Zimmer. Nun sind alle drei Frauen, die Rand liebt und die Rand lieben versammelt. Alle drei wollen den Bund als Behüter mit ihm eingehen. Er willigt ein. Der Bund wird mit Hilfe der Macht geschlossen. Wie vorher abgesprochen, lassen Min und Aviendha Elayne und Rand allein. Elayne will mit Rand schlafen, derweil versuchen die beiden Frauen, sich besser kennen zu lernen. Unterwegs kommt ihnen Brigitte entgegen. Als Behüterin von Elayne sollte sie alles fühlen können, aber Elayne hat den Bund verschlossen. Dieser Trick hilft auch Aviendha, dass sie nicht Rands Gefühle mitbekommt, bei Min misslingt er. Am nächsten Rand sind Rand, Nynaeve, Lan, Alivia sowie ein Angreal verschwunden.

Cadsuane empfängt im Sonnenpalast Angehörige des Meervolkes. Diese beschweren sich, dass sie immer noch eine Windsucherin festhält. Diese ist in Cadsuanes Augen ein Störenfried, der ihr angeblich mithilft, die Vorgänge des Attentats aufzuklären. Als die Meerleute anmaßend werden und ihr drohen reicht es Cadsuane. Sie befiehlt die eine Zeit lang einzusperren und bei weiteren Vergehen würden sie mit Stockschlägen bestraft. Corele kommt herein, sie berichtet, dass auch die letzten vier der neuzehn Schwestern, die Elaida losgeschickt hatte, nun Rand die Treue geschworen haben. Und dass unabhängig voneinander und sie rote Aes Sedai sind. Außerdem hat einer der Asha‘ man eine gedämpfte Schwester wieder geheilt. Ein Diener kommt herein. Er wurde zu Cadsuane geschickt, nachdem Alanna plötzlich ohnmächtig wurde. Unterwegs treffen sie Lord Dobrain. Lord Darlin, der für Rand der Großhofmeister von Tear werden soll, und  Lady Caraline, die eine Rebellion plante, seine auf dem Weg nach Tear. Durch den Bund zu Alanna kann ihr Behüter sagen, dass ihr nichts fehlt, sie anscheinend nicht aufwachen will. Auch ein Versuch der Heilung misslingt, also beschließt Cadsuane zu warten, bis sie von alleine aufwacht.

Ein Schiff der Seanchener steuert die Stadt Tanchico an. An Bord ist die Hochlady Tuon mit ihrem Gefolge, sie soll die Corenne, die Wiederkehr, festigen. In Wahrheit ist sie die Tochter der neun Monde, eben die Frau, die Mat laut einer Prophezeiung heiraten wird. Ein Vorhersage einer Damane ist für sie sehr ungünstig verlaufen, wofür sie sie bestraft. Ihre Aufgabe ist es unter anderem, Rand zu finden, da er laut einer Prophezeiung vor dem Kristallthron der Seanchaner niederknien muss.

Mat ist bei dem Einsturz des Hauses schwer verletzt worden, sein Bein und einige Rippen sind gebrochen. Er holt sich bei Aludra. Sie ist eine ehemalige Feuerwerkerin, der er einmal das Leben gerettet hat. Sie erfährt vom ihm, dass das Gildenhaus in Tanchico durch die Seanchaner zerstört worden sei. Er selbst möchte das Geheimnis des Feuerpulvers herausbekommen, um damit eine Art von Bomben zu basteln. Sie stellt ihm ein Rätsel, wofür sie einen Glockengießer bräuchte. Sollte er das herausbekommen, würde er alle Geheimnisse von ihr erfahren. Sie sind beide untergekommen bei dem Wanderzirkus von Luca Valin, auch Thom, Beslan und Olwer, der von allen unterrichtet wird und damit sehr vielseitig geworden ist, sind dort. Mat plant, mit dem Wanderzirkus zu flüchten, um Tylin, die ihn immer noch als persönliches Spielzeug ansieht, zu entkommen. Aber Luca verlangt viel Geld dafür und will erst im einigen Monaten, wenn es Frühling wird, aufbrechen. Als sie sich verabschieden, um zu Tylins Palast zurückzukehren, überkommt Mat eine böse Vorahnung.

Als die Männer die Straßen von Ebou Dar erreichen stellen sie überrascht fest, dass die Corenne, die Wiederkehr, begonnen hat. Die Stadt platzt aus allen Nähten, seanchanische Handwerker und Bauern mit ihrer gesamten Ausrüstung und ihrem Viehbestand sind eingetroffen und lassen sich in der Stadt und im Umland häuslich nieder. Die Männer trennen sich, Beslan und Thom, die irgendeinen Plan aushecken, verabschieden sich mit Olwer Richtung Palast. Mat geht durch weniger bevölkerte Seitenstraßen. Plötzlich stolpert er und landet im Schlamm, was sich als Glücksfall herausstellt, da es den Angriff des Gholam abwehrt. Er hält sich den Angreifer mit seinem Fuchskopf vom Hals. Erst als Stimmen auftauchen flüchtet der Gholam und verschwindet in ein nur handbreites Loch in einer Mauer. Die Hilfe erfolgte durch einen älteren Mann namens Noal Charin, den Mat zum Palast mitnimmt. Die Würfel in seinem Kopf rollen noch immer, sie hatten nichts mit dem Angriff zu tun.

Mat wird mit Noal in den Palast eingelassen. Dort sind die Windsucherinnen und die Aes Sedai Teslyn im Hof. Sie sind nun Damane. Mat berichtet seinen Rotwaffen, dass er angegriffen wurde. Er bietet allen an, auch dem Diebfänger Juilin, dass er die Passage nach Caemlyn zahle, aber die Männer wollen bleiben. Auf dem Weg durch den Palast sprechen ihn alle Diener an, er solle sich lieber waschen, da Tylin es nicht mag, wenn ihr Spielzeug dreckig sei. Voller Zorn stürzt er in den Thronsaal. Dort kommen die Würfel zum Stillstand. Anwesend sind neben Tylin und der Hochlady Suroth auch eine weitere vom Blute, nämlich Tuon. Diese entwickelt Interesse an Mat, will ihn sogar kaufen. Tylin wird versprochen, als eine vom Blute eingetragen zu werden, sie wird ihre Ländereien behalten dürfen. Mat ist sehr beunruhigt, er weiß noch nicht, warum die Würfel still stehen.

Mat durchstreift Ebou Dar auf der Suche nach einem Zimmer. Die Seanchaner belegen jedes freie Zimmer. In der Wanderin, dem Gasthof, in dem Mat vor seinem Unzug in den Palast wohnte, bekommt er aber ein kleines Zimmer, wo er Geld und Kleidung zur Flucht verstecken kann. Er weist seine beiden Diener an, regelmäßig etwas Geld und Kleidung dort hin mitzunehmen und zu verstecken.  Mat wundert sich, dass er die Tuon immer öfters trifft, scheinbar immer zufällig. Einmal trifft er sine in seinem Zimmer, wo sie seinen Speer untersucht und ihn sofort kaufen will. Mat allerdings sagt, der Preis, den er für ihn bezahlt habe, sei zu hoch. Mittlerweile ist einiges Geld in seinem Zimmer versteckt worden, er fragt sich immer öfter, ob es dort sicher sei und beschließt, selber nachzusehen. Dieses wird sich noch als großer Fehler herausstellen.

Mat ist in der Küche des Gasthofes „Wanderin“, als die Herrin hereinkommt. Bei ihr ist die Aes Sedai Joline Maza, die während der Invasion aus dem Palast flüchten konnte. plötzlich klopft es an der Tür. Mat kann die verdutzte Aes Sedai auf seinen Schoß ziehen und sie küssen, damit ihr altersloses Gesicht nicht den hereinkommenden Seanchanern auffällt. Der männliche Begleiter kommt ihm sehr bekannt vor. Sie verstecken die Machtlenkerin im Keller des Gasthofes. Mat verspricht ihr, dass er sie bei seiner Flucht mitnimmt. Er glaubt, wegen einem Zettel (der eine Warnung an Elayne und Nynaeve enthielt) in ihrer Schuld zu stehen, aber der Zettel ist nicht von ihr, sondern von der gefangenen Teslyn. Er sucht sie in ihrem Zimmer auf und verspricht ihr ebenfalls bei der Flucht zu helfen. Sie besteht aber darauf, das die Schwester Edesina Azzedin ebenfalls mitkommt. Nun hat Mat drei Frauen, die die Macht lenken können, am Hals. Als er die Etage der Damanen verlassen will trifft er wieder einmal Tuon. Sie sagt ihm, dass allein schon die Anwesenheit im Damanenzwinger zu einer Strafe reicht, lässt ihn aber gehen.

Egeanin Sarna und Bayle Domen befinden sich im Gasthof „Wanderin“, sie waren es, vor denen Mat die Aes Sedai in der Küche verstecken musste. Bayle ist immer noch sauer, dass er den A‘ dam, mit dem man einen Mann gefangen nehmen kann, abgeben musste, als sein Schiff von den Seanchan gekapert wurde. Er selbst wurde als So‘ jhin, einer Art höher gestelltem Diener, an Egeanin verkauft. Er liebt sie, und will sie heiraten (was sie eigentlich auch will), aber als So‘ jhin darf er nur andere So‘ jhin heiraten. Erst wenn sie ihn freilässt dürfte er sie heiraten. Bethamin klopft an die Tür. Sie erzählt von dem Sucher und seinen Vorwürfen gegen sie und Hochlady Suroth. Egeanin, durch die Freundschaft zu Nynaeve und Elayne verändert, ist nicht mehr der Meinung, dass jede Machtlenkerin automatisch als Damane versklavt werden müsse. Sie befiehlt Bethamin, sie jeden tag zu besuchen und dem Sucher das zu erzählen, was sie ihr mitteilt. Nachdem Bethamin gegangen ist, will sie Domon frei lassen, aber der will nicht. Er hat Mat Cauthon in der Küche erkannt und vermutet, dass auch Thom Merillin und weitere Männer in der Stadt sind. Er will eine Mannschaft zusammenstellen, mit der sie fliehen können. er selbst weiß von keiner Verschwörung, die es auf Falme gegeben haben soll.

 9/10

(Quelle: http://www.radderzeit.de)

24 – Das Herz des Winters

Nach der Übernahme von Tanchico durch die Seanchaner ist Frieden eingekehrt.
Perrin zieht mit seinen Begleitern von Masema zurück zu seinem Lager. Die Verhandlungen sind nicht sehr erfolgreich gewesen, der selbsternannte Prophet weigert sich, mit dem schnellen Reisen direkt zu Rand zu kommen, er will reiten. Außerdem besteht er darauf, 100 Männer als Begleitung mitzunehmen. Außerhalb der Stadt wartet Perrins Sekretär Balwer auf ihr. Er berichtet von zwei Schlachten der Seanchaner. Die erste fand in Amadicia statt, der gesamte Adel wurde getötet oder gefangen. Die Kinder des Lichtes unter Leitung von Eamon Valda, die ebenfalls mitkämpften, konnten sich retten. Die zweite Schlacht fand südlich von Altara statt, Asha‘ man sollen mitgekämpft haben. Die Seanchaner wurden besiegt und flohen panisch.

Perrin und seine Begleiter kommen im Lager an. Dort sehen sie, wie die verschiedenen Völkergruppen aufmarschiert sind, offenbar bereit, sich gegenseitig anzugreifen. Er erfährt, dass Faile entführt wurde. Berelain ist als einzige entkommen. Sofort machen sich Elyas, Aram und drei Behüter auf, ihren Spuren zu folgen. Da sie von Aiel entführt wurden wollten die anderen Soldaten die befreundeten Aiel angreifen, sie sehen keinen Unterschied. Perrin schickt Gaul und einige Töchter des Speers hinterher. Er selbst spricht mit den weisen Frauen. Er möchte wissen, wie sie Faile behandeln werden. Allerdings können sie ihm nicht weiterhelfen. Feuchtländer zu entführen ist gegen die Tradition und sie wissen nicht, mit welchen Traditionen sie noch brechen werden. Auch Königin Morgase, die im Lager als Failes Dienerin Maighdin bekannt ist, ist entführt worden. Bis zum Abend kommen keine Nachrichten herein, auch der Prophet Masema ist nicht erschienen.

Faile und die anderen Gefangenen wurden ausgezogen und an den Armen gefesselt. So werden sie durch den Wald mit hohen Tempo getrieben. Lediglich Chiad und Bain wurden nicht gefesselt, da sie nun Gaishin sind. Als die Aiel merken, dass die Feuchtländer nicht mehr können, werden sie geschultert. Faile versucht wach zu bleiben, aber die Kälte und die Erschöpfung übermannen sie. Sie träumt wirre Dinge, wacht erst im Lager der Aiel auf. Zu ihrer Überraschung sind es mehrere tausend.

Die beiden weisen Frauen der Shaido, Therava und Someryn, komme zu Faile. Mit dabei ist auch die Aes Sedai Galene, die ein Gaishin ist. Alliandre posaunt heraus, sie sei eine Königin und verlangt von den Shaido eine bessere Behandlung. Dabei erfahren sie auch, dass Faile die Anführerin ist. Sevanna, die als Clan Häuptling auftritt, berichtet, das eine fünfte Septime zu den anderen stoßen wird. Alle anderen bleiben verschwunden. Galina wird gesagt, dass sie die Gefangenen zu heilen hat. Die Gai‘ shain, die Sevanna persönlich dienen müssen, bekommen als Erkennungszeichen einen goldenen Halskragen umgelegt. Therava weist Faile an, Sevanna für sie auszuspionieren. Dafür würden sie zu gegebener Zeit freigelassen werden. Galina kommt zu Faile, die sich als Perrins Frau offenbart. Als direkter Freund von Rand wäre sie für Sevanna von hohem Wert. Daher zwingt sie sie, aus Sevannas Zelt die Eidesrute zu stehlen, als Gegenleistung will sie mit ihnen flüchten.

Perrin ist lange in einem Wolfstraum, sucht dort Faile. Springer kommt hinzu, zwingt ihr, den Traum zu verlassen, da er schon zu lange dort sei. Zurück in der realen Welt, ist Berelain in seinem Zelt. Sie erzählt im, dass er und Tallanvor beinahe erfroren wären. Ihre Späher, die sie sofort losgeschickt  hatte, sind in einem Hinterhalt getötet worden. Die Wunden zeigen aber, dass sie nicht von Aiel getötet wurden. Es gibt keine neuen Hinweise auf Failes Verbleib. Außerdem sind mehrere tausend Anhänger des Propheten angekommen, Masema selber noch nicht. Perrin erfährt von Berelain, dass Masema sich mit den Seanchanern trifft. Ein Raken ist bei der Landung gesehen worden. Nebenbei erfährt Perrin, dass Faile ihre Anhänger als Spione eingesetzt hat. Als Perrin das Zelt verlässt, findet er alle Gruppen abmarschbereit vor.

Perrin befiehlt den Aufbruch. Er will den Aiel folgen, bis Nachricht kommt, wo sie sich aufhalten. Danach sollen ihn die Asha‘ man direkt dorthin ein Wegetor öffnen. Perrin warnt die Männer der zwei Flüsse, dass wahrscheinlich Masemas Männer Berelains Späher ermordet haben. Tallanvor ist im Morgengrauen alleine losgeritten, um seine Königin zu finden. Perrin erfährt von Gerüchten über ihn. Die Nacht, die er in Berelains Zelt verbracht hat, wird ihm falsch ausgelegt. Die Cha Faile wird ihm folgen, solange Faile verschwunden bleibt. Die Behüter, Elyas und einige Aiel kehren zurück. Perrin erfährt, dass Faile und die anderen Frauen zwar gefangen, aber wohl noch am Leben sind. Außerdem ziehen Richtung Süden Soldaten. Unklar ist es, ob es Weißmäntel oder Seanchaner sind. Masema taucht auf. Er erfährt von der Entführung und beschließt, dass er und alle seine Anhänger die Aiel jagen sollen. Dafür nimmt er sogar ein Wegetor in Kauf.

Elayne reitet demonstrativ durch Caemlyn, die Stimmung in der überfüllten Stadt ist eher verhalten. Begleitet wird sie nur von einer kleinen Leibwache und einer Aes Sedai. Sie erfährt, dass zehn Schwestern in einem Gasthof abgestiegen sind. Die Männer, die Elenia und Naean begleitet haben, sind ermordet worden. Daraus ergibt sich nur eine Schlussfolgerung, im Palast müssen Spione sein. Trotzdem lehnt Elayne jegliche Laibwache ab, insbesondere nicht im Palast. Brigitte ist wütend, als sie rausbekommt, dass sich Elayne lediglich mit Aviendha nachts aus dem Palast geschlichen hat.

Elayne ist zurück im Palast. Von der Haushofmeisterin erfährt sie, dass mehrere Audienzen am Nachmittag anstehen. Außerdem hätten die Kusinen gute Nachrichten. Auf den Weg zu ihnen trifft sie Vandene. Zwei Kusinen, die vor vielen Jahren aus der Burg geflohen sind und nun wieder Aufgenommene sind, haben herausgefunden, dass Vandenes Schwester nur von einer Aes Sedai getötet werden konnte. Um sie mehr zu beschäftigen sollen sie mehr Unterricht erhalten, aber keine Aes Sedai hat Zeit dazu. Nynaeve bestimmt, dass Vandene die Ausbildung übernehmen solle. Einige Kusinen sind mit einem Wegetor zurück in das von Seanchanern besetzte Land gereist. Sie sollen dort versuchen, die zurückgebliebenen Frauen zu retten. Die Sul‘ damen und Damanen, die Rand gefangen genommen hat, werden durch die Kusinen bewacht. Sie glauben, dass einige der Damanen soweit sind, frei gelassen zu werden. Da sie aber in der Macht sehr stark sind, eine ist sogar stäker als Nynaeve, werden sie den A‘ dam abgenommen bekommen, aber weiter von den Kusinen bewacht werden.

Der Haushofmeister Norry erstattet Elayne Bericht. Die beste Nachricht ist, dass auf Elaynes Gütern Alaun, ein seltenes und teures Material, gefunden worden ist. Dadurch ließe sich die Schatzkammer beträchtlich füllen, außerdem ist es eine hohe Sicherheit bei den Bankiers. Seine Gerüchte besagen, dass die weiße Burg Rand „Führung und Schutz“ angeboten hat. Außerdem erfährt sie, dass ein Attentat auf Ranbd erfolgt ist. Durch wen und wo Rand nun ist erfährt sie nicht. Die Adligen aus Andor bieten ihr ebenfalls Hilfe an. Da aber oft schon Kriege zwischen den Ländern geführt wurden kann und will sie diese Hilfe nicht. Ein großes Heer der Grenzländer Kandor, Arafel und Schienar ist an der Grenze aufmarschiert. Nachdem Norry verschwunden ist bekommt Elayne eine Mahlzeit gebracht. Der Tee ist allerdings vergiftet, sie kann die Macht nicht mehr lenken. Dyelin, die dabei anwesend ist, zieht einen Dolch. Weitere Gestalten kommen herein, töten aber Dyelin. Elayne selber kann sich nicht wehren, ist wie bet�ubt. Das letzte, was sie mitbekommt ist ein Kampf zwischen einem ihrer Gardisten und den Angreifern.

(Quelle: http://www.radderzeit.de)

9/10

23 – Kriegswirren

Nynaeve heilt Brigitte und Elayne und sie reisen mit dem Meervolk, den Schwestern und der Schwesternschaft nach Andor. Rand und Asha’man reisen zu den Nemarellin Bergen. Dort wollen sie sich den Seanchan stellen. Es kommt zu verschiedenen Scharmützeln, die auf beiden Seite Verluste einbringen, bis schließlich Rand gemeldet wird, die Seanchaner seien vertrieben. Er muss sich nun entscheiden, ob man sie nach Ebou Dar verfolgt oder in Ruhe lässt. Er entscheidet sich für den Kampf, den er nach einem blutigen Gemetzel für sich entscheiden kann.

Elaida hat die Führenden der sechs verbliebenen Ajahs in ihrem Zimmer versammelt. Dort sprechen sie über die Rebellen um Egwene, die Seanchan, den Propheten und Rand. Sie glauben nicht, dass die Seanchan ein Angreal haben, um Aes Sedai zu binden. Die Nachricht, das Gabelwurz, ein Kraut, was schon einmal Nynaeve und Elayne betäubt hat, Aes Sedai von der Macht abschirmen kann, beunruhigt die gesamte Burg.
Alviarin, Elaidas Behüterin der Chronik, war mehrere Tage verschwunden. Sie kehrt ebenso unerwartet zurück. Sie ist die heimliche Herrin der weißen Burg. Durch ihr Wissen von der versuchten Entführung des wiedergeborenen Drachens durch Elaidas und des heimlichen Feldzuges gegen die schwarze Burg ist Elaida ihr ausgeliefert. Sollte Alviarin ihr Wissen preisgeben wäre die Absetzung und Dämpfung Elaidas sicher. Alviarin ist sich ihrer Position wohl bewusst. Sie schlägt und demütigt Elaida. Diese erträgt es nur, weil sie selbst einmal prophezeit hat, dass die Burg unter ihrer Führung wieder die alte Stärke zurückbekommt. Alviarin lässt wieder einmal die eigentliche Herrin der Burg einen Erlass unterschreiben. Dort wird erklärt, dass Rand Al‘ Thor der wiedergeborene Drache ist, der die Macht lenken kann. Da von jeher die Burg solche Männer „behandelt“ hat, wird sie sich auch dieses Mal darum kümmern. Sie will Rand in die letzte Schlacht führen. Gleichzeitig verbietet sie jedem anderen Menschen, ihm zu Hilfe zu kommen. Elaida sieht in diesem Erlass keinen Sinn, muss aber unterschreiben.
In ihrem Zimmer berichtet Alviarin alles Mesaana. Diese fordert sie auf, alles über die heimlichen Treffen der Vorsitzenden der Ajahs heraus zu bekommen. Alviarin gibt eine Information nicht preis: Sie weiß, dass Mesaana inkognito in der Burg lebt.

Seaine, die von Elaida den Auftrag erhalten hatte, schwarze Schwestern in der Burg aufzuspüren, und ihre Mitstreiterin Pevara haben nach wochenlangen Recherchen mögliche Schattenfreundinnen ermittelt. Ganz oben auf ihrer Liste steht die Aes Sedai Zerah.
Da die schwarze Ajah von den drei Eiden befreit wurde, besorgen sie sich die Eidesrute. Sie locken Zerah in die Katakomben unter der weißen Burg. Dort muss sie mit der Eidesrute schwören, dass sie keine schwarze Aes Sedai ist. Außerdem schwört sie, allen Befehlen zu gehorchen.
Bei dem anschließenden Verhör kommt heraus, dass sie keine Schwarze ist. Allerdings sagt sie, gebunden an ihren Eid, dass sie und 9 weitere Schwestern aus Salidar gekommen ist, um Elaidas Position zu untergraben. Durch einen Befehl von Pevara wird sie zum Lügen aufgefordert. Durch die zwei widerstrebenden Eide, alle Befehle auszuführen und nicht zu lügen, erstickt sie beinahe. Pevara und Seaine erkennen, dass sie vorsichtig bei der Befragung sein müssen.
Vier Sitzende haben Verdacht geschöpft. Saorin, Talene, Yukiri und Daesine erkennen ihre Aufgabe. Um eine Basis zu schaffen und da ja alle Schwestern, außer den schwarzen, sowieso an die drei Eide gebunden sind, schwören sie erneut, dass sie nicht lügen und keine Schattenfreundin seien. Nur Talene widersetzt sich und will gehen, wird aber von den anderen daran gehindert.
Derweil nähert sich Toveine Gazal, eine verstoßene Rote, dem Lager der Asha‘ man. Sie gehört zu einer von neun Gruppen, die aus mehreren Aes Sedai und Soldaten bestehen und gemeinsam die schwarze Burg vernichten sollen. Auf dem Weg werden alle Schwestern plötzlich abgeschirmt. Sie haben nicht damit gerechnet, dass so viele Asha‘ man auftauchen. Sie glauben immer noch, dass die schwarze Burg kaum mehr als 20 Männer aufweisen könnte. Toveine gibt den Befehl zur Flucht, während die Soldaten kämpfen sollen. Ihre Flucht wird mit Hilfe der Macht gestoppt. Ein Asha‘ man, der Logain genannt wird, gibt ihr einen Kuss. Anschließend fühlt sich Toveine seltsam. Logain hat sie an sich gebunden. Toveine kann nun nur noch die Macht lenken, wenn Logain es erlaubt und muss allen Befehlen gehorchen.

Rand hat einen Vertrag mit dem Meeresvolk: Der Vertrag beinhaltet im wesentlichen, dass das Meervolk ihre Schiffe unter Rands Befehl stellen. Dafür muss er einige Gegenleistungen bringen: Er darf keine Gesetze der Atha‘ an Miere ändern und muss ihnen eine Quadratmeile Land in jedem Schiffbaren Hafen gewähren von allen Städten, die er jetzt oder in Zukunft innehat. Außerdem muss er eine Abgesandte, die Herrin der Wogen Harine din Togara, ständig als Begleitung erdulden, einschließlich ihrer Begleitungen. Außerdem muss sich Rand dem Ruf des Meervolkes zwei Mal in drei Jahren folgen. Rand ist zuerst sehr verstimmt wegen der letzten zwei Klauseln, kann sich aber damit abfinden. Er lässt Cadsuane rufen, die anderen außer Min gehen.

Er begibt sich mit vier Asha‘ man zu Cadsuane. Sie versuchen einen Auftritt zu zelebrieren, um sie einzuschüchtern, aber Cadsuane lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Rand sieht es ein und unterhält sich mit ihr. Er hat keine Wahl, da Mins Vision eindeutig zeigt, dass er und seine Asha‘ man von Cadsuane etwas lernen müssen um zu überleben. Cadsuane erklärt ihm, dass sie keine Befehle entgegen nimmt. Sie gibt, was sie zu geben bereit ist und nicht mehr. Sie fordert, dass Rand sie und ihre Gäste in Ruhe lässt und er ihr gegenüber Respekt zeigt. Außerdem lässt sie Rand wissen, dass die Benutzung Callandors durch einen Mann sehr gefährlich sei. Es ist das einzige Angreal, was nicht nur die Macht, sondern auch den Makel des Dunklen Königs verstärkt. Die einzige Möglichkeit, dies zu vermeiden ist es, sich mit zwei weiteren Frauen zu koppeln und einer Frau die Stränge weben zu lassen.

Elayne reist nach Caemlyn und erhebt wieder Anspruch auf den Thron. Die drei Asha’man Dashiva, Gedwyn und Rochaid versuchen, Rand zu töten. Ein Kampf entbrennt, bei dem keiner ums Leben kommt (zumindest werden keine Leichen gefunden). Der Asha’man Morr  ist während des Kampfes wahnsinnig geworden und Rand vergiftet ihn, um weiteres Leid zu verhindern.

Perrin reist um Propheten und wird dort eingelassen. Masema ist grimmig, als Perrin ihn auffordert, mit ihm zu Rand zu kommen. Da Masema den Aes Sedai nicht traut und Perrin nicht die Asha‘ man erwähnen darf werden sie die Reise zu Pferden antreten müssen.
Faile macht mit den Zurückgebliebenen einen Ausritt. Dort bekommt sie Meldung, dass sich Masema mit den Seanchan getroffen hat. Sie will einige Boten zu Perrin schicken, um ihn zu warnen, da kommt ein Überfall der Shaido. Alle möglichen Boten wurden entweder getötet oder gefangen, nur Berelain ist entkommen.
Egwene zieht mit ihrem Heer weiter. Mit einem riesigen Wegetor legen sie die Meter nach Tar Valon zurück, die Belagerung wird in Kürze beginnen.

(Quelle: http://www.radderzeit.de)

9/10

House of Night 1 – Gezeichnet

Hauptcharaktere: Zoey Redbird, Neferet, Erik Night, Stevie Rae, Aphrodite, Heath

Zoey Redbird ist gerade mit ihrer besten Freundin in ein Gespräch vertieft, als sie plötzlich gezeichnet wird. Was das bedeutet? Zoey wird sich in einen Vampir verwandeln und muss deswegen sofort ins House of Night. Ob sie die Verwandlung überleben wird, ist nicht sicher, das weiß nie jemand vorher. Aber ihre Zukunft als Vampirin steht unter einem ganz besonderen Stern: Nicht nur, dass sie die Göttin Nyx in einer Art Traum zum ersten Mal sieht, die Schulleiterin und Hohepriesterin Neferet wird auch ihre ganz persönliche Mentorin. Schnell findet Zoey neue Freunde, vor allem Stevie Rae, ihre Zimmergenossin, schließt sie ins Herz. Doch das neue und aufregende Leben hat auch seine Schattenseiten: Jeden Moment kann man sterben, wenn der Körper die Verwandlung nicht mehr schafft. So erlebt Zoey den Tod zweier Mitschüler hautnah mit. Doch auch ihr altes Leben lässt sie im HoN nicht in Ruhe: Ihr Ex-Freund Heath und ihre frühere beste Freundin Kayla wollen sie befreien und in ihr altes Leben zurückholen. Dabei entpuppt sich Heath als wahnsinnig verliebt und Kayla als absolute Zicke. Am selben Abend, als sie Besuch von den beiden bekommt, sieht sie auch eine verstorbene Mitschülerin. Sie ist nicht tot, lebt aber auch nicht mehr – was ist sie? Und wo kommt sie her? Zoey hat einige bedeutende Fragen zu beantworten. Wie in jedem guten Jugendroman darf natürlich auch nicht die Romantik fehlen: Erik Night. Vom ersten Augenblick an ist die fasziniert von ihm, und auch er zeigt Interesse. Seine Ex-Freundin, Aphrodite, amtierende Hohepriesterin-Anwärterin und Anführerin der „Töchter der Dunkelheit“ macht Zoey das Leben noch einmal so richtig schwer – will diese nämlich auf keinen Fall wahr haben, dass Zoey von Nyx besonders bevorzugt wird UND Erik bekommen soll. Der Showdown dieses ersten Bandes beinhaltet ein besonderes Ritual, bei dem Stevie Rae und Heath in Gefahr gebracht werden. Doch da Zoey eine Verbindung zu allen fünf Elementen hat, kann sie alle retten und wird noch Neferet zur neuen Anwärterin auf das Amt der Hohepriesterin ernannt.

Der erste Band verspricht eigentlich sehr viel, er ist gut und vor allem sehr modern geschrieben, lässt sich schnell und locker lesen. Einzig die detaillierten und immer wieder kehrenden Beschreibungen der Rituale und der Kontaktaufnahme zu den einzelnen Elementen ist ein wenig unnötig und lässt den Leser gerne die eine oder andere Seite einfach überspringen.

7/10

 

Flying Moon

Auf einer Party lernt Moon einen fremden Jungen kennen und verbringt die Nacht mit ihm. Danach sieht sie ihn nicht wieder. In der Schule läuft ein Bewerbungsverfahren für eine geplante Filmproduktion und Moon bekommt die Hauptrolle. Aufgeregt macht sie sich auf den Weg zum Filmset und wer ist der Hauptdarsteller, der im Film ihren Freund spielt? Lasse – der One-Night-Stand von damals. Sie lernen sich langsam kennen und kommen sich näher – und zwar nicht nur im Film. Moon findet neue Freunde, ihre Leidenschaft fürs Schauspielern und ihre große Liebe. Doch Lasse ist in Hollywood bereits bekannt und ein großer Frauenschwarm. Hat Moon eine Chance?

Ein nett geschriebenes, leicht zu lesendes und sehr lustiges Buch. War ein schöner Sonntag-Nachmittag! 🙂

8/10

Februar 2013

Bücher:

  • Anderson, Poppy J.: Touchdown fürs Glück
  • Beattie, Owen: Der eisige Schlaf. Das Schicksal der Franklin-Expedition
  • Brockway, Connie: Die vertauschte Braut
  • Cast, P.C., Kristin Cast: Betrayed. House of Night 2
  • Cast, P.C., Kristin Cast: Chosen. House of Night 3
  • Dalton, Anthony: Sir John Franklin: Expeditions to Destiny
  • Gembri, Kira: Santa’s Baby
  • Kühnemann, Nadine: Jenseits des Windes
  • Lorello, Elisa: Vorgetäuscht
  • Nadolny, Sten: Die Entdeckung der Langsamkeit
  • Popescu, Adriana: Versehentlich verliebt
  • Rae, John: Narrative of an Expedition to the Shores of the Arctic Sea in 1846 and 1847
  • Tiernan, Cate: Book of Shadows: Book One (Wicca)
  • Young, Samantha: Dublin Street – Gefährliche Sehnsucht

februar13

 Serien:

  • The Wire – Staffel 4