Monatsarchive: Januar 2013

Januar 2013

Bücher:

  • Bartsch, Carina: Kirschroter Sommer
  • Bartsch, Carina: Türkisgrüner Winter
  • CLAMP: Tsubasa Chronicle 1-10
  • Jordan, Robert: Rad der Zeit Band 35
  • Kavka, Zara: Giftkuss
  • Okamoto, Lynn: Elfen Lied 6
  • Mischke, Susanne: Zickenjagd
  • Norihiro, Yagi: Claymore 7, 16 – 21
  • Winter, Fiona: Liebster Mitbewohner
  • Woolf, Marah: MondSilberLicht
  • Woolf, Marah: MondSilberZauber
  • Woolf, Marah: MondSilberTraum
  •  WordPress – Das Praxisbuch

januar13

DvDs:

  • Atlantis – Das Geheimnis der verlorenen Stadt
  • Der Prinz von Ägypten
  •  Die Reise der Pinguine
  • The Breakfast Club

Serien:

  • Chuck – Staffel 4
  • Grey’s Anatomy – Staffel 8
  • Nip/Tuck – Staffel 5
  • Nip/Tuck – Staffel 6
  • One Tree Hill – Staffel 9
  • Supernatural – Staffel 7

22 Neue Bündnisse

Perrin, der von allen Lord Perrin genannt wird, fühlt sich überflüssig. Jede Arbeit, die er tun könnte oder möchte, wird ihm von seinen „Untergebenen“ abgenommen. Er besucht das Lager der Männer der zwei Flüsse, sie denken, er kontrolliert sie. Sie sehen es als Misstrauen an, freuen sich aber, wenn ihr Herr mit ihnen redet. Zum ersten Male bestimmt er nicht, dass die Banner, sein Wolfskopf und der Adler von Manetheren, abgenommen werden, er duldet sie still.
Balwer macht sich interessant. Er möchte Schreiber von Faile und Perrin werden. Er erzählt von der Einnahme Ebou Dars durch die Seanchan und von seiner Vermutung, dass sich der Prophet in Abila aufhält. Außerdem warnt er Perrin vor den Kindern des Lichtes, insbesondere ihrem Anführer Valda und dem Großinquisitor Asunawa.
Perrin möchte, dass sich Aram mit Tallanvor und den anderen anfreundet, damit er mehr über sie erfährt. Im Lager der Krieger aus Mayene wundert sich der Anführer Nurelle über Perrins Duldung der beiden Banner, er scheint verärgert zu sein.
Widerwillig geht Perrin zu den weisen Frauen der Aiel, um über die Aes Sedai zu reden. Er meint, Aes Sedai dürfen nicht als Diener missbraucht werden. Die Aes Sedai seien allerdings nur normale Lehrlinge, auch sie selbst fordern, dass sich Perrin darum nicht kümmern sollte. Unklar bleibt, ob es ihre wahre Meinung, die wiedergegebene Meinung der weisen Frauen oder nur ihr Stolz ist, der das fordert. Einigkeit herrscht zwischen den Aes Sedai und den weisen Frauen, dass der Prophet Masema getötet werden müsste. Perrin ist damit überhaupt nicht einverstanden.

Elyas Machere, der Wolfsbruder, ist im Lager aufgetaucht. Er erfuhr von den Wölfen, dass Perrin unterwegs ist. Er hat immer noch große Angst vor den Aes Sedai, da er als Behüter von Rina Sedai geflohen ist. Der Bund besteht immer noch, allerdings kann er sie kaum spüren. Er wundert sich, dass Perrin Faile geheiratet hat. Er rät ihm, sie wie alle Frauen aus Saldaea zu behandeln, er müsse sie bändigen. Das sei es, was Faile wirklich wünsche. Er warnt Perrin vor Gallene, dem Berater Berelains. Er kenne nur den Angriff, andere Strategien seien ihm fremd.
Berelain kommt zurück mit Königin Alliandre. Sie reden über die Seanchan, die Kinder des Lichtes, den Propheten. Perrin versucht ihr klarzumachen, dass Rand Macht über viele Menschen hat. Überraschend kniet sich die Königin hin und schwört Perrin als Rands Stellvertreter Treue. Er ist damit ihr Lehnsherr. Perrin sträubt sich erst, nimmt aber an.
Faile unterhält sich alleine mit Berelain und Alliandre. Sie zwingt Alliandre, mit Soldaten Perrin zu begleiten. Damit will sie Masema täuschen, er soll glauben, die Königin ziehe mit einem Herr aus, um Perrin Einhalt zu gebieten
Faile kann auch ihre Truppen zurückpfeifen, sie sollten im äußerstem Notfall Alliandre gefangen nehmen und zu Perrin bringen.
Perrin geht zu einem Aufruhr im Lager der mayenischen Soldaten. Kundschafter haben Gefangene gebracht. Diese Menschen haben einen Bauernhof angezündet, die Bewohner sind erschlagen worden oder in den Flammen umgekommen. Auf Perrins Befehl hin werden sie aufgehangen.
Der erste Sturm seit langer Zeit bringt Donner und Regen. Alle sind verwundert, hoffen, dass sich das Wetter damit wieder einpendelt.

Sevanna, eine weise Frau der Shaido, bricht weitere Gesetze der Aiel. Sie verhört selber alle Gefangenen oder ist zu mindestens dabei, foltert sie auch bis zum Tode. Die Geschichten der gefangenen Seanchan glaubt sie nicht, sie will weiterhin die Feuchtlande ausrauben. Ihr fernes Ziel bleibt es Rand zu heiraten und damit sozusagen Clanhäuptling zu werden. Ihre Rachegedanken kreisen sich vor allem um Caddar alias Sammael, er soll für seine Taten bestraft werden. Die anderen weisen Frauen stellen sich gegen sie, allerdings sind sie durch ihre Taten aneinander gebunden.
Galina, die schwarze und rote Aes Sedai, wird weiterhin von den weisen Frauen misshandelt. Sevanna wirft ihr schließlich die Eidesrute hin, die sie von Sammael (Caddar) erhalten hat. Galina soll einen Eid schwören, der sie an Sevanna bindet. Therava, eine Konkurrentin Sevannas, taucht auf. Nach einem Disput einigen sie sich widerwillig, dass Galina den Eid auf die weisen Frauen schwören soll, insbesondere aber auf Therava und Sevanna. Galina fürchtet sich vor allen weisen Frauen, die teilweise sehr mächtig sind, aber vor Therava hat sie Todesangst. Trotzdem schwört sie, damit sie ein Gai‘ shain werden kann und nicht mehr misshandelt wird.
Therava eröffnet Sevanna, dass es eine Versammlung weiser Frauen gegeben hat, an der Sevanna nicht teilnehmen sollte. Dort wurde beschlossen, dass Sevanna, die ja selber immer behauptet, dass sie als Clanhäuptling spreche, als Clanhäuptling „Beistand“ bräuchte durch die weisen Frauen. Sie könne nicht beides gleichzeitig sein. Die weisen Frauen „raten“ ihr, dass die Aiel zum Brudermörders Dolch zurückkehren sollen, um sich wieder zu sammeln und um den anrückenden Seanchan aus dem Wege zu gehen.
Sevanna widersetzt sich dem Rat teilweise, sie will nach Osten ziehen. Dort entkämen sie auch den Seanchan, könnten aber gleichzeitig weiter erobern.
Ein leichter Schneefall setzt ein, die Aiel sind sehr verwirrt.

Graendal untersucht die Hinterlassenschaft Sammaels. Sie findet einige kleinere nützliche Dinge, allerdings außer einem kleinen Angreal nichts besonderes. Sie intrigiert weiter gegen einige Adlige, in dem sie fingierte Nachrichten verschickt.
Moghedien und eine weitere Frau tauchen aus einem Wegetor auf. Die Frau wird Cyndane genannt, dass in der alten Sprache „letzte Chance“ bedeutet. Graendal erkennt, dass sie stärker ist als Moghedien, auch stärker als sie selber. Cyndane hat die Führung des Duos, trotzdem gibt es einen kleinen Machtkampf unter ihnen, Graendal glaubt, es sei ein Schauspiel, um sie zu täuschen. Sie fängt mit Hilfe des Angreals beide Frauen durch Zwang. Sie geben an, dass sie Moridin, dem Naeblis, gehorchen. Sie sollen Graendal in seinen Dienst überführen.
Plötzlich erscheint eine schwarze Kugel, alle sind vor Angst starr. Shaidar Haran, der besondere Myrddraal, erscheint. Er stellt sich als die Gestalt des großen Herrn vor, er sei seine Stimme, seine Hand. Graendal erkennt, dass sie sich Beugen muss. Bis auf weiteres beschließt sie, sich Shaidar Haran und dem Naeblis Moridin zu unterwerfen.
Cadsuane überlegt mit zwei anderen Schwestern, warum sich das Wetter geändert hat. Sie fahren in den Palast. Cadsuane hat die beiden Schwestern instruiert. Wie erwartet werden sie im Palast von den „Lehrlingen“ der Aiel abgefangen, sollen ihnen Rede und Antwort stehen. Sie wollen das erzählen, was Cadsuane ihnen aufgetragen hat.
Alanna wird gezwungen, Cadsuane Bericht zu erstatten. Abgesehen davon, dass Rand im Süden weilt und emotional sehr aufgewählt ist kann sie nichts Berichten
Cadsuane redet mit Sorilea. Sie sprechen über Rand, seinen Bund mit Alanna. Cadsuane trifft seit langer Zeit auf einem Menschen, der ihr ebenbürtig ist. Sie wollen, dass Rand stark werden soll, nicht hart und verbittert. Sie wollen ihm das Lachen wieder beibringen. Sorilea zeigt Cadsuane das schnelle Reisen. Sie ist verblüfft, dass eine längst vergessene Fähigkeit der Aes Sedai wieder entdeckt wurde. Sorilea und sie schwören den Wassereid, aber die Aes Sedai ist sich nicht sicher, ob sie wirklich identische Ziele haben oder nur ähnliche. Ihr gemeinsames Ziel ist es jedoch, Rand das Lachen wieder beizubringen.

Rand und sein Gefolge aus Tear, Illian und anderen Adligen hat mit dem Wetter schwer zu kämpfen. Die Temperaturen sind wesentlich gefallen, ein Unwetter hat die ausgetrocknete Erde überflutet. Von einem Asha‘ man erfährt er, dass die Seanchan zurückgekehrt sind und sehr schnell große Erfolge erzielt haben. Der Asha‘ man musste dabei alle Seanchan töten, auch die Frauen.
Unter den Adligen herrscht Feindschaft, niemand traut sich. Sie folgen Rand nur, weil sie sich einen persönlichen Vorteil erhoffen.
In einem Wäldchen in Illian hat sich der Rest von Sammaels Heer verschanzt. Die Adligen „raten“ Rand jeweils ihre jeweiligen Feinde zu schicken und nicht selber zu gehen. Rand bringt sie zum Schweigen und reitet mit den Asha‘ man und Vertretern des Rates der Neun (Illian) zu dem Wäldchen. Er bietet den Soldaten an, entweder unbewaffnet nach Hause zurückzukehren oder ihm als Soldat zu folgen. Er will verhindern, das aus dem Männern Räuberbanden werden, die durch Illian ziehen. Die Männer entgegnen ihm, das „seine“ Aiel und Drachenverschworenen selber mordend und plündernd durch Illian ziehen. Rand entgegnet wütend, das seine Aiel die Shaido jagen und seine Männer die Drachenverschworenen zur Rechenschaft ziehen. Als sie ihn auffordern, ein Beweis seines Angebotes zu bringen, stellt er ein Ultimatum. Entweder sie nehmen das Angebot an oder es kommt zum Kampf. Er befiehlt, dass sein Heer das Wäldchen umstellen soll. Keiner soll heimlich flüchten können.
Als er die Macht loslassen will wird ihm schwarz vor Augen. Es passiert ihm immer öfter und er vermutet, es seien erste Anzeichen des Wahnsinns.

Taim, der sich selbst M‘ Hael nennt, hat einen Asha‘ man geschickt. Torval bringt Rand einen Brief mit, in dem über den Ausbildungsstand gesprochen wird. Laut Taim wird die schwarze Burg sehr bald schon größer sein als die weiße Burg.
Taim sorgt sich über die heranziehenden Aes Sedai von der Amyrlin Egwene. Rand befiehlt ausdrücklich, dass die Asha‘ man nichts tun dürfen, bis sie selber angegriffen werden. Rand lässt sich auch über die Verluste während der Ausbildung informieren. Es gab bisher 19 Deserteure, die gejagt und getötet werden sollen, und 51 Männer, die ausgebrannt, wahnsinnig oder gestorben sind. Taim hat einige selber vergiftet, um ihnen das qualvolle Ende zu ersparen.
Ein weiterer Asha‘ man, Morr, kommt in das Zelt. Er hat die Seanchan ausspioniert. Rand erfährt Einzelheiten über ihren Feldzug. Er ist erfreut, dass sie sich um das Volk kümmern. Entlang der Bergkette nach Illian haben sie überall Soldaten stationiert. Rand überlegt sich, wo er sie angreifen könnte.
Morr war auch bei der Stelle, an dem die Aes Sedai um Elayne, Nynaeve, Aviendha und Brigitte die Schale der Winde benutzt hatten. Saidin ist immer noch spürbar dort und irgendwie wahnsinnig.
Rand murmelt Worte vor sich hin, dass er Saidin vom Makel reinigen müsste. Der Philosoph Herid Fel hatte ihm einige Hinweise gegeben vor seinem Tode, aber sie sind nicht eindeutig.
Währenddessen kommt die Stimme von Lew Therin Telamon zurück, Rand ist darüber erfreut.

Egwene wird durch ein Streitgespräch zwischen Halima und Siuan geweckt. Siuan berichtet, dass Gareth Bryne sie sprechen möchte. Er ist der Amyrlin ergeben, nicht dem Saal. Kundschafter haben ihm berichtet, dass sich ein Heer von andorianischen und murundianischen Herrschern zwei bis drei Tage entfernt auf sie zu bewegt, angeführt von den Adligen Pelivar und Arathelle aus Andora, Sie lässt einen Boten schicken, um eine Unterredung zu erreichen. Egwene bittet Bryne, dieses geheim zu halten. Beide gehen dadurch ein großes Risiko ein.
Um die Belagerung Tar Valons ausgeruht anzugehen beschließen sie, das Heer einen Monat vorher ruhen zu lassen.
Die Schwesternschaft ist sich uneins, ob zuerst die Seanchan oder Elaida angegriffen werden solle. Egwene hat von, die Schwestern von den drei Eiden zu entbinden, damit sie die Seanchan angreifen können. Siuan aber macht ihr klar, dass erst die drei Eide eine Frau, welche die Macht lenken kann, zu einer Aes Sedai machen. Jeder Herrscher weiß, dass eine Aes Sedai niemals sie angreift, jeder Mann weiß, dass sie niemals die Unwahrheit sagen.
Siuan schießt außerdem vor, Gareth Bryne in ihren Plan einzuweihen. Egwene ist noch dagegen. Sie erkennt, dass Siuan ihn liebt. Nun kann sie ihrem Urteil nicht mehr uneingeschränkt vertrauen.
Egwene schickt die ihr verschworenen Aes Sedai los, um das feindliche Heer zu erreichen. Die Sitzenden sollen davon erfahren, Egwene will sie mit Siuans Hilfe gegeneinander ausspielen

Egwene verkündet vor dem Saal und den übrigen Schwestern drei Tage Rast. Sheriam, ihre Behüterin der Chronik, soll in dieser Zeit alle anfallenden Reparaturarbeiten erledigen lassen. Ihr Treffen mit dem feindlichen Heer versucht sie „heimlich“ vorzubereiten.
Siuan, ihre Schreiberin, und Egwene gehen die Papiere durch. Alles ist knapp geworden, auch das Geld. Siuan berichtet von ihren Augen und Ohren die neuesten Ereignisse aus den Grenzlanden, von den Seanchan etc. Sie wundert sich darüber, dass alle Sitzenden so jung sind, normalerweise werden nur erfahrene alte Aes Sedai zu Sitzenden erhoben.
Derweil bringt Aran‘ gar einen Menschen um. Sie war einst ein Mann, ist mittlerweile eine Frau. Der dunkle König hat ihr eine zweite Chance gegeben, die sie nutzen will und muss.
Romanda und Lelaine, die beiden mächtigsten und verfeindeten Sitzenden, verlangen von der Amyrlin, dass sie herausbekommen soll, was Rand mit dem Meervolk zu tun hat. Das die Schale der Winde benutzt wurde mit diesen vermeintlich Wilden ist ihnen überhaupt nicht recht. Stunden später rauschen Romanda und Lelaine nacheinander ins Zelt der Amyrlin. Beide haben von dem „geheimen“ Treffen der Amyrlin mit dem feindlichen Heerführern erfahren und verlangen, dass Egwene sie als Sprecherin der Aes Sedai verkünden solle. Andernfalls drohen sie offen mit der Absetzung. Egwene ist zornig über die beiden, aber sie und Siuan können sich freuen, alles lief wie geplant.
Sheriam erhält nachts Besuch von einem Unbekannten. Er oder sie schneidet sie von der Quelle ab, schlägt sie. Er weiß, dass Egwene etwas plant, aber er will von Sheriam erfahren, was es ist. Sheriam ist und bleibt sein Spion

Egwene zieht mit einer gewaltigen Ehrengarde und dem gesamten Saal plus weiteren Schwestern aus dem Lager. Alles ist auf Hochglanz, der Eindruck der Burg muss vorgegaukelt werden. Während der Reise passiert nicht viel, Romanda und Lelaine haben die ihren um sich gescharrt. Die Stimmung ist sehr angespannt.
Im Lager der feindlichen Heerführer ist alles vorbereitet. Alle sind verwundert über die so junge Amyrlin. Sie haben Angst, zwischen den Fronten der verfeindeten Aes Sedai zu geraten oder schlimmer noch zwischen der schwarzen und der weißen Burg. Auch Talmanes, Mats Stellvertreter bei der roten Hand, ist anwesend. Sein Heer lagert ebenfalls in der Nähe.
Anders als Romanda und Lelaine erwarten spricht Egwene selbst. Sie droht offen mit dem Krieg, verlangt von den Andoranern, sich aus Angelegenheiten der Aes Sedai herauszuhalten. Sie eröffnet die Ruhepause des Heeres der Aes Sedai, bietet Handel an. Außerdem verkündet sie, dass jede Frau jedes Alters Novizin werden könne.
Die Andorraner sind keinesfalls beruhigt. Sie verkünden ihrerseits so lange zu lagern, bis die Aes Sedai weiterziehen. Anschließend lässt Egwene die Versammlung auf und gibt den Adligen die Möglichkeit direkt mit den Sitzenden zu sprechen

Einige der anwesenden Frauen fragen die Amyrlin, ob die Ankündigung, jede Frau jedes Alters könnte Novizin werden, wahr wäre. Männer allerdings sprechen nicht mit ihr.
Egwene sucht Talmanes auf, beide reden sehr deutlich. Egwene ringt ihm das Versprechen ab, sich nicht von den Andoranern oder Murundianern in einen Krieg verwickeln zu lassen. Sie berichtet ihm, was sie von Mat weiß, es ist aber nur, dass er bei Elayne in Ebou Dar ist und nach Süden marschiert. Die Sitzenden werden von den anwesenden Adligen mit Fragen überschüttet, sie haben keine Zeit, eigene Pläne zu machen. Egwene drängt zur Rückreise, sie muss im Hellen im Lager zurück sein

Unterwegs beraten sich Romanda und Lelaine mit ihren Anhängerinnen. Gareth Bryne zeigt offen seine Unterstützung für die Amyrlin. Egwene rät ihm, bei Misslingen ihres Planes zu fliehen, aber er besteht darauf, zu bleiben. Im Lager ruft Sheriam eine Sitzung des Saales aus.
Egwene redet mit Siuan über ihr Verhältnis zu Bryne. Siuan liebt ihn, aber sie ist diese Rolle nicht gewöhnt, außerdem hat sie Angst vor der Zurückweisung. Durch ihren Dienst bleibt sie in seiner Nähe. Im weiteren gehen sie wieder und wieder ihren Plan durch.
Sheriam bittet Egwene, sie einzuweihen, da sie ja auch ihr zugeschworen ist. Egwene lehnt ab. Die Sitzung ist nur für den Saal, alle anderen werden ferngehalten. Egwene erhebt zuerst die Stimme, sie beantragt die Kriegserklärung gegen Elaida. Es ist eigentlich so, dass zuerst die Sitzenden sprechen dürfen. Romanda will die Frage abschmettern, aber nach dem Burggesetz muss die Kriegsfrage sofort entschieden werden. Egwene führt aus, dass erst durch diese Erklärung der Welt klar wird, dass sich die Burg wirklich gespalten hat und gegen Elaida ist und nicht nur ein Ablenkungsmanöver für höhere Pläne. Aufgrund Elaidas Verbrechen erheben sich genug Sitzende, auch aus Romandas und Lelaines Lager. Egwene und Siuan haben ihr Ziel erreicht. Ein uraltes, aber noch immer gültiges Burggesetz besagt, dass im Krieg sich der Saal der Amyrlin zu beugen hat. Der Saal hat nur noch beratende Funktion, muss alle Anweisungen der Amyrlin ausführen. Egwene droht offen Lelaine und Romanda mit Absetzung. Die will den Respekt, der ihr zusteht. Die Belagerung Tar Valons beginnt in einem Monat.

(Quelle: www.radderzeit.de)